Deutsches Hautpflaster


In diesem Museum gibt es Platz für alles. Egal, ob es sich um Einkaufsnetze oder Pilotinnen mit Zukunft im Erotiksektor handelt, zu jedem Thema besitze ich irgendetwas und stelle es euch im Laufe der Zeit hier vor.

Heute soll es um Pflaster gehen. Ursprünglich nannte man in der Medizin einen aufgebrachten Wirkstoff, der durch die Haut aufgenommen werden sollte: Pflaster. Ein Beispiel aus der heutigen Zeit ist das ABC-Pflaster: ein Wirkstoff – damals Arnika, Belladonna und Capsicum, daher ABC, heute ein Extrakt aus Cayennepfeffer – befand sich auf dem Pflaster und wurde nach Befestigung auf dem Körper durch die Haut aufgenommen.

Eine ander Form des Pflasters ist die praktische Variante, kleine Wunden durch Zusammenkleben der benachbarten Haut wieder zur Heilung zu bringen. Die beiden Seiten eines Schnittes konnten durch das aufgeklebte Pflaster daran gehindert werden, bei jeder Bewegung wieder auseinander zu reißen. Zusätzlich gab es ein kleines Viereck Mullverband, das die Sauberkeit fördern sollte.

 

 

Es begann in der modernen Zeit mit dem Englischen Pflaster. Die angefeuchtete Schwimmblase eines Stör wurde auf eine Wunde geklebt. Sie verschloss die abgedeckte Haut luftdicht und verhinderte das Eindringen von Schmutz. Gleichzeitig zog sie die verletzten Hautstellen zusammen. Man durfte dieses Pflaster aber nur aufgeklebt lassen, bis die Eiterung begann. Wäre es länger drauf geblieben, hätte sich der Heilungseffekt ins Gegenteil umgekehrt, da die Eiterflüssigkeit nicht hätte austreten können. Eine schöne Erklärung und eine Anleitung zur Herstellung gibt es hier (Dank an Peter Hug und sein eLexikon).

Vermutlich um die Jahrhundertwende oder kurz danach kam das Deutsche Hautpflaster auf den Markt, bzw. in die deutschen Apotheken. Als „Bester Ersatz für Englisch – Pflaster“ wird es hier beschrieben.

Dass die Funktionsweise noch immer auf Basis der Hausenblasenlösung, also eine aus Fischblasen hergestellte Klebelösung, basiert, sehen wir an der Anweisung, das Pflaster „Vor dem Gebrauche gut anzufeuchten“.

Die genaue Anleitung für Erste Hilfe finden wir auf der Rückseite. Klickt auf das Bild für eine vergrösserte Darstellung. Beachtet den Absatz, wie bei Erhängten vorzugehen ist!

Das im Heftchen befindliche Pflaster stammt aus späterer Zeit. Ich glaube, ich habe es weggeworfen.

Irgendwo habe ich noch ein Erste-Hilfe-Büchlein aus der gleichen Zeit. Ich schaue mal, ob ich es finde.

 

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Best of nach der Sommerpause – Teil 6


Weiter geht es mit dem Blick in die Vergangenheit.

 

In die Zeit kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges führt uns der Artikel über Lineol-Figuren. Klickt hier und gelangt dort hin.

 

Wie ging es 1892 zu, wenn der Bauer starb und die Frau Haus und Hof verlassen musste? Klickt hier und ihr erfahrt mehr über die Tragik, nicht nur den geliebten Mann, sondern auch das gesamte Hab und Gut in einer öffentlichen Versteigerung zu verlieren.

 

Mit einem Reiseführer auf die Spuren des „Führers“ konnte sich 1940 ein Parisreisender begeben. Ich habe die große Variante des sonst immer nur in kleinformatigen Büchleins. Und das zeige ich euch, wenn ihr hier klickt.

 

Während der Führer durch Paris schlenderte, waren andere deutsche Männer an der Front. Briefe von dort nach hause waren einerseits heiß ersehnt, andererseits auch immer wieder Grund zur Sorge. Mehr darüber habe ich euch hier geschrieben.

 

 

Waren aus meinem alten Kaufladen habe ich euch seinerzeit vorgestellt. Klickt hier um den ganzen Artikel zu lesen.

 

 

Was ist ein „Reisebrotheft„? Diese Frage gab damals den Ausschlag, dieses Museum zu gründen. Es lag in meinem Wohnzimmertisch unter der Glasplatte und jeder wollte wissen, was es damit auf sich hatte. Der Artikel (den ihr übrigens hier findet) war dann zwar nicht der erste, aber er kam ziemlich früh.

 

 

Ein sehr niedliches Kinderbuch aus den 1940er Jahren hatte ich euch mit „Bellas Kinder“ vorgestellt. Das Original und einige Seiten daraus habe ich euch hier gezeigt.

 

 

Was ist eine Schallkarte? Klickt hier und ihr erfahrt es.

 

 

Früher in jedem DDR-Haushalt zu hause – heute kaum noch zu finden. Bölosan Badezusatz. Wer hier draufklickt, kann es sogar noch riechen.

 

 

Ein interessantes postalisches Dokument hatte ich euch hier vorgestellt. Hitler-Briefmarken, die von der US-Army verwendet wurden.

 

 

Wer erinnert sich noch an den öffentlichen Nahverkehr in der DDR? Ich wuchs in Ost-Berlin auf und habe somit dort meine Schwarzfahrer-Lorbeeren geerntet. Wie und wann erfahrt ihr hier.

 

 

Und zum guten Schluß des heutigen Rückblicks die Wahrheit über Milchschokolade, die ganz und gar nicht von den Schweizern erfunden wurde. Mehr dazu in diesem Artikel.

Best of nach der Sommerpause – Teil 5


Die Sommerpause ist vorbei, aber die Best of-Beiträge gehen weiter.

 

Heute beginne ich mit einem Kuriosum der Büroarbeit – dem Bleistiftanspitzer mit Rasierklingenbetrieb. Da wird man doch neugierig und klickt sofort hier.

 

Lerne zu schwimmen wie Tarzan und Jane – diese Werbung habe ich euch hier vorgestellt. Welches Produkt wurde beworben? Badehosen? Taucherbrillen? Nein! Seht hier!

 

Wozu 1944 Knochen gesammelt werden mussten und wie das ablief, habe ich euch hier erklärt.

 

Meinen Melita Spar-Automaten, der nicht zum Kaffeekochen dient, aber immernoch in Benutzung ist, hatte ich hier vorgestellt.

 

Für Freunde des Jugendstils hatte ich euch hier eine Hälfte meiner Haushaltungs-Kalender der Firma Liebig’s Fleisch-Extrakt vorgestellt. Einer ist schöner als der andere. Ich freue mich immer wieder, wenn ich sie erblicke.

 

Noch älter ging es hier zu.

 

Wer Schlaraffen sind, was sie tun und wo sie leben, konntet ihr hier lernen.

 

Wieso es zwar Maggi zu kaufen gibt, aber nie Produkte mit den Namen Moggi, Muggi oder Miggi, könnt ihr hier lernen.

 

Und wie viele Steuern wir noch bis vor einigen Jahren zahlen mussten, ohne es zu wissen, darüber hatte ich euch hier die Augen geöffnet.

 

Damit endet unser heutiger Rückblick. Bis zum nächsten Teil!

Reisetagebuch – auf Güterzügen durch die Vereinigten Staaten in den 1920’ern


Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.

Vor ungefähr hundert Jahren hat ein mir leider unbekannter Herr eine Reise angetreten, die ihm wahrscheinlich das größte Abenteuer seines Lebens beschert hat. Fritz Hübner wäre heute sicher vergessen, hätte er nicht einerseits seiner Liebsten – Fräulein Betty Neumann – regelmäßig Ansichtskarten geschickt und zum anderen seine Reise in einer Art Tagebuch dokumentiert. So sieht es aus:

 

 

Entgegen anderer Reisetagebücher hat Herr Hübner allerdings nicht mit Tageseinträgen gearbeitet. Vielmehr hat er anscheinend immer, wenn ein wenig Zeit war, die Erlebnisse der vergangenen Tage aufgeschrieben.

 

 

Die Handschrift ist meist sehr gut lesbar. Ab und zu ist ihm wohl ein wenig Regen auf sein Papier getropft und hat die Tinte verwaschen, aber man kann alles noch lesen. Leider war Fritz schriftstellerisch nicht sehr talentiert. Seine Sätze – oder sollte man besser sagen: sein Satz? – werden wieder und wieder durch ein „und dann“ mit dem nächsten verbunden. Zusätzlich hat er seinen Notizen nach dem „Schreib-wie-du-sprichst“-Stil verfasst. Als Berliner also in schönstem Berlinerisch: „ick“ und „jehen“ und „jut“. Klickt auf die Bilder für eine größere Version und lest mal selbst.

 

 

Ungeachtet des Schreibstils ist die Geschichte toll. Er beschließt, die Wohnung der Eltern zu verlassen, und fährt mit der Eisenbahn nach Hamburg, und heuert dort auf einem Dampfer an und verdient sich seine Überfahrt mit dem Schälen der Kartoffeln für die Passagiere, und in New York angekommen, lässt er sich die Heuer auszahlen, zieht durch die Stadt und beschreibt die Eindrücke von New York aus der Sicht eines Europäers im Jahr 1921.

 

Und dann geht die Reise weiter von der Ost- zur Westküste, und er reist als Hobo durch die USA, indem er auf Güterzüge aufspringt, sich vor Bahnarbeitern verstecken und vor anderen Wanderarbeitern in acht nehmen musste, und ich habe euch diese Stelle hier unten auf Seite 215 aufgeschlagen.

Und einige Zeit verbringt er in San Francisco und wandert von dort weiter, bis er schließlich in Alaska ankommt, und (ab hier sollten alle Mädchen wegschauen und nicht weiterlesen) in Alaska verdiente Fritz sich sein Geld mit der Robbenjagd, sicher ein einträglicher, wenn auch nicht netter Job.

 

Und die ganze Zeit über schreibt er an seine liebe Betty Postkarten, und anstatt eines Punktes geht es immer mit einem „und“ weiter.

 

Und irgendwann war er dann wieder zurück in Berlin und die Freundschaft mit Fräulein Betty blieb bestehen, obwohl sie immer Fräulein geblieben ist und später die Wirtin meiner Tante war, die als junge Studentin in ihrer Wohnung ein Zimmer zur Untermiete bewohnte – 50 Jahre nach der Reise vom alten Fritz, aber noch immer an derselben Adresse: Schumannstraße 1b in Berlin Mitte. Und als ich noch ganz klein war, habe ich Fräulein Neumann auch oft besucht und durfte mit ihrer Schildkröte „Bischolle“ spielen. Falls jemand eine Erklärung hat, woher dieser Name stammen könnte, bitte einen Kommentar hinterlassen.

Irgendwann werde ich dieses Tagebuch einmal transkribieren, in ordentliche Sätze fassen und die Postkarten an den richtigen Stellen einordnen.

Es gibt übrigens noch mindestens zwei weitere Tagebücher. Ob die allerdings von derselben oder von einer anderen Reise stammen, habe ich noch nicht nachgeschaut. Vielleicht schaffe ich es bis zum 100. Jahrestag der Reise.

Hochzeitsfoto 1909


Ich habe wieder etwas gefunden, das ich euch nicht vorenthalten möchte: Das Hochzeitsfoto meiner Urgroßeltern. Nachdem ich euch vor viereinhalb Jahren bereits in einem Artikel über ihre Verlobung berichtet hatte (siehe hier: Verlobungs-Glückwünsche), kam es am 1. Juni 1909 schließlich zur Hochzeit.

 

Das Brautpaar in der Mitte, die Freunde meines Urgroßvaters aus der Studentenvereinigung zur Seite, die Väter im Hintergrund und am Rand und die Mütter des Brautpaares schüchtern in der Gartentür.

Den Bräutigam kennen wir schon von hier. Nun schließt sich auch der Kreis zur Widmung auf dem studentischen Tablett. Einer der Studenten ist somit August Schäfer, die anderen seine Leibburschen. Wer die hübschen Damen an den Armen der Herren sind, ist mir zur Zeit nicht bekannt.

Die Brauteltern gibt es auch in ernst:

 

Ebenso die Braut:

ein Jahr vor ihrer Heirat:

 

Die Eltern des Bräutigams waren da schon besserer Laune:

 

Und zum Abschluß habe ich euch ein Foto rausgesucht, das den Bräutigam ein paar Jahre später in seiner  Drogerie zeigt. Zu seiner Seite stehen die Lehrlinge und der Buchhalter. Unten in der Mitte der selbstgemachte Hundekuchen für 30 Pfennig das Pfund.

Die Germania-Drogerie in Erfurt gibt es heute nicht mehr. Sie ist nun zum Drogerie-Bistro geworden und einen Besuch wert. (zur Webseite)

Serviettenringe


Werden in eurem Haushalt Serviettenringe benutzt? Ich fürchte, es ist heutzutage schon etwas besonderes, wenn überhaupt Stoffservietten verwendet werden.

Früher lagen bei meiner Oma selbst an Wochenenden, an denen kein Besuch zum Essen kam, Stoffservietten neben den Tellern. Und sie wurden hübsch eingerollt und in einen Serviettenring gesteckt.

Zwei von ihnen möchte ich euch heute zeigen. Der untere ist durch seine ungewöhnliche Form sehr interessant anzusehen. Der obere hingegen wurde mit einem umlaufenden Motiv verziert.

Und schließlich das Monogramm meines Urgroßvaters.01

 

Best of in der Sommerpause – Teil 4


In unserem heutigen Rückblick geht es zuerst nach Frankreich ins Jahr 1900 und dort zur Weltausstellung. Klickt mal hier.

 

Die beiden Artikel über die Ausbombung meiner Oma nebst ihrer drei Kinder findet ihr hier.

 

Mit drei Kreuzen zu unterschreiben, war früher durchaus noch weit verbreitet. Einen Artikel darüber hatte ich euch hier präsentiert.

 

Die Wahrheit über Mah-Jongg hatte ich euch hier verraten. Ein lesenswerter Beitrag, der euch sicher viel Neues vermittelt.

 

Moopenheimers Museum hätte seinen Namen nicht verdient, gäbe es keinen Artikel über den Mopp in meinem Besitz. Die Fleissige Minna habe ich euch hier vorgestellt.

 

Die Sporteltaxe kannte garantiert niemand von euch, bis ich damals diesen Artikel veröffentlicht habe.

 

Braun’s Farben haben es mir schon immer angetan. Egal, ob Beizen, Lacke oder Ostereierfarben – Braun’s war immer am Pinsel. Der Beitrag dazu ist hier.

 

Und dann waren da noch meine Papp-Schallplatte (seht hier)

 

und die Trompeter-Bücher. (hier)

 

Was es mit Hermann Görings Metallsammlung auf sich hatte, konntet ihr hier lernen

 

und wer sehr alte deutsche Comics vom Fix-und-Foxi-Macher Rolf Kauka mag, ist hier richtig.

 

Zum Schluss noch ein Blick auf das Dienstbotenbuch von Fräulein Marie Zehentmeier aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. (klickt hier)

Tag der Deutschen Kunst – 14.Juli 1939


Im Rahmen der von 1937 bis 1944 jährlich stattfindenden Großen Deutschen Kunstausstellung (Link zu Wikipedia) im Haus der Deutschen Kunst in München fand ein Umzug zum Tag der Deutschen Kunst durch die Straßen Münchens statt.

Einige Wagen aus diesem Festumzug wurden als Zinnfiguren nachgestaltet und konnten am Rande der Feiern gekauft werden.

Ich konnte herausfinden, daß die Figuren von einer Zinngießerei Schweizer in Diessen am Ammersee hergestellt wurden. Allerdings gibt es in Diessen sowohl die Firma Wilhelm Schweizer als auch Babette Schweizer.

Wer sie tatsächlich hergestellt hat, ist mir noch ein Rätsel.

 

Aber ich habe inzwischen herausgefunden, daß es noch ein Pferdegespann und einige weitere Wagen gibt, die teilweise zu sehr unschönen Preisen gehandelt werden.

 

Mir reichen meine zwei Wagen.

Hier gibt es einen kurzen Film zum Tag der Deutschen Kunst: YouTube (Umzug ab 25:30). Ich finde das Ganze ja sehr selbstverherrlichend und den braunen Herren zum Gefallen inszeniert. Wir können froh sein, dass unsere Kunst nicht auf dieser Stufe versauert ist.

 

 

Best of in der Sommerpause – Teil 3


Da meine Rückblicke scheinbar gut beim Publikum ankommen, habe ich mich entschlossen, weitere Best-of-Artikel zu veröffentlichen.

Ich beginne mit dem Kommersbuch, einem Liederbuch aus Studentenzeiten, das hier ausführlich beschrieben wurde.

 

 

Als nächstes folgen die DDR-Kaugummibilder. Ja, es gab sowohl Kaugummis als auch Kaugummibilder in der DDR. Lest hier.

 

 

Das lustige Flunderspiel hat im Jahr 2017 unerwartete Berühmtheit erhalten, als mich der Deutsche Angler-Verband kontaktierte, um mir mitzuteilen, daß die Flunder „Fisch des Jahres 2017“ sei und sie mein Flunderbild in ihrer Zeitschrift benutzen wollten. Mein Flunderspiel findet ihr hier.

 

 

Der Beitrag über sehr alte Wasserzeichen hat mir damals ebenso viel Freude wie Arbeit bereitet. Ihr solltet ihn euch auch einmal ansehen, indem ihr hier draufklickt.

 

 

Alle Wasserzeichen finden sich in meiner Sammlung der Geschäftspost der Familie von Damm aus Braunschweig. Einen schönen Brief aus dieser Zeit, nämlich vom 31. Juli 1778 habe ich für euch damals in lesbare Form übertragen (das nennt man transkribieren) und hier veröffentlicht. Lest mal, wie ein ganzes Dorf darum bittet, eine Hungersnot zu vermeiden, indem der Lehnsherr ihnen den Zehnten stundet. (hier)

 

 

Was es mit den Drei-Mark-Stücken aus den Jahren nach 1908 auf sich hatte, habe ich euch hier verraten. Wer erinnert sich noch?

 

 

Meine Kakao-Kanne von Villeroy & Boch gab es in diesem Artikel zu bewundern.

 

 

Und die Briefe, die auf der längsten je mit einem Zeppelin zurückgelegten Reise und auf der allerersten Reise nach Nordamerika in einem Zeppelin mitgefahren sind, konntet ihr hier bestaunen.

 

Das war’s für heute. Mehr dazu in Kürze.

Tangram – mal wieder


Hurra, ich habe schon wieder einige neue Stücke für meine Sammlung gefunden. Die bisherigen Beiträge kennen viele von euch. Meine neuen Besucher können hier und hier nachlesen.

Heute kommen zwei Spiele dazu, „Nicht zu hitzig“ und „Pythagoras“.

Für „Nicht zu hitzig“

 

habe ich zwar die korrekten Steine

 

allerdings stammt das Aufgabenheft aus dem Quälgeist

 

 

 

 

Auch hier wird am Ende wieder für die Anker Steinbaukästen geworben:

von denen ich bisher nur einen besitze, den ich euch hier schon vorgestellt hatte.

 

Die Steine des Pythagoras

 

erinnern mich nur begrenzt an den Satz des gleichnamigen Herrn

 

und auch das Titelbild erinnert nicht daran

 

Das Spiel scheint aus dem Jahr 1919 zu stammen. Die Druckermarke 919 (siehe unten Mitte) verweist laut der Forschungsergebnisse auf der Seite Buchvision.de (Link) auf den September desselben Jahres.

 

Die Bewerbung dreier anderer Baukästen lässt auf ein sehr zeitiges Erscheinungsdatum schließen.

Gab es später zahllose Baukästen, wird hier noch nur „von drei weiteren“ gesprochen.

 

In meinem Spiel sind Aufgabenheftchen enthalten. Eines ohne, das andere mit eingezeichneten Lösungen. Auch das lässt auf eine frühe Erscheinung schließen, als es die Lösungshefte noch nicht zu kaufen gab.

 

Und auch hier wieder die Werbung für die Steinbaukästen:

 

 

Besonderes Augenmerk fällt auf die Inschrift im Inneren des Kästchens:

Emma Reinert, Burglengenfeld, Obpf.

Wie es der jungen Dame wohl heute gehen mag?

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