Einkaufsnetze


Die Vorläufer der Plastik-Tüte sind heute Exponat des Tages.

Bis zur Erfindung der Plastik-Tüte waren sie gängiger Begleiter jedes Einkaufs. Handlich, gut zu verstauen und lange haltbar. Manchmal überraschten sie durch ungeahnte Dehnbarkeit und erlaubten, Unmengen zu verstauen.

Ein Nachteil: Auf dem Nachhauseweg konnte jeder sehen, was man eingekauft hatte.

Zuerst verschwanden die Netze aus dem bundesdeutschen Einkaufs-Alltag, wohingegen sie in der DDR noch lange zum Einkauf dazu gehörten.

Die drei Vertreter sind aus der DDR-Zeit. Nummer zwei könnte aus Dederon bestehen, dem Nylon des Ostens, in der DDR erfunden und deshalb DeDeRon benannt.

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Einkaufsnetz

Nachtrag: Eins habe ich noch gefunden. In fröhlichem Grau.

Einkaufsnetz

 

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Über moopenheimer

Sammler, Bewahrer, Wissender, Verreiser, Genießer, Chaot

5 Antworten zu “Einkaufsnetze

  1. Hurz

    Was für schicke Exemplare!!!
    Sogar der gemeine Wessi erinnert sich noch gern an die ollen Dinger zurück.

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  2. Vor kurzem noch mit meinem Mann darüber gesprochen, weil unsere Tüte mal wieder anfing auszureißen. Die Dederonnetze waren die Besten. Handklein zusammengeknüllt dehnten die sich echt bis zur Erde. Kurios. Nachteil, Lippenstifte, Batterien etc. fielen durch und mussten separat verstaut werden. Aber besonders für Flaschen, Milch etc. super genial geeignet.

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  3. Pingback: Dederon-Beutel | Moopenheimer's Museum

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