Im Namen des Königs – vom Postboten zum Briefträger – 1917


Wenn jemand vom Postboten zum Briefträger ernannt wird, klingt das für mich nicht nach einer Veränderung. Daher habe ich mich schlau gemacht und herausgefunden, daß der Postbote auch Pakete zustellt, wohingegen der Briefträger nur Briefe tragen (und zustellen) muß. Somit ist die Beförderung tatsächlich ein Aufstieg, da man nicht mehr so viel schleppen muß, stattdessen bei der Zustellung auch ein Pläuschchen mit der Empfängerin oder dem Empfänger halten kann und vielleicht sogar mehr Verantwortung erhält, sofern Geld- oder Wertbriefe zugestellt werden müssen.

Diese steile Karriereleiter hat unter anderem auch Karl Friedrich Wilhelm Rauhe erklommen. Rückwirkend zum 1. April wurde er am 3. Juni 1917 befördert und bekam diese riesige Ernennungsurkunde.

Ernennungsurkunde 1917

 

 

Ganz unten steht Bestallung. Auch das musste ich nachschlagen. Wikipedia weiß Rat: „Einsetzung in ein Amt, auch die Anstellung eines Beamten“

Da haben wir doch alle wieder fein etwas dazugelernt und der Tag war nicht umsonst.

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Über moopenheimer

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Eine Antwort zu “Im Namen des Königs – vom Postboten zum Briefträger – 1917

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