Taschenkalender


Kennt die noch jemand? Gibt es so etwas heute eigentlich noch?

 

Früher hatte jeder mindestens einen davon in Portemonnaie, Personalausweishülle oder am Arbeitsplatz zu stecken. Als Lesezeichen eigneten sie sich hervorragend. Für Frauen waren sie als Menstruationskalender praktisch und gleichzeitig überaus peinlich, wenn sie auf den Boden fielen und die Mitmenschen das Strichmuster wissend in Augenschein nahmen und die peinlich berührte Besitzerin  mit Augenkontakt festnagelten.

Und was wurde nicht alles mit dem 8 Zentimeter langen Lineal vermessen und unterstrichen?

Die Rückseiten waren eine praktische Werbefläche, wenn auch oft für Dinge, die dem Verbraucher fern lagen.

 

Zumindest der Kalender unten in der Mitte scheint, wie ich dem aufgedruckten Preis von 5 Pfennigen entnehme, verkauft worden zu sein.

Advertisements

Über moopenheimer

Sammler, Bewahrer, Wissender, Verreiser, Genießer, Chaot

2 Antworten zu “Taschenkalender

  1. Hurzibaby

    Na klar gibt’s das noch. Hab selber immer einen dabei! Falls mal die Hosentaschenelektronik versagt!

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

wen interessiert's?

  • 192,869 Klicks (bis jetzt)

Menü

Member of The Internet Defense League