Alliiertes Militärgeld – 1944


Als sich ein Ende des Zweiten Weltkrieges abzuzeichnen begann, liefen die Vorbereitungen für ein Leben in Deutschland unter alliierter Besatzung an. Die Siegermächte planten ja nicht nur, ihre Reparationsforderungen mit der vorgefundenen Industrie und den vorhandenen Bodenschätzen zu begleichen. Vielmehr musste langfristig gedacht werden. Dazu gehörte eine Fortführung der Wirtschaft, nicht zuletzt um die deutsche Bevölkerung weitere Dinge produzieren lassen zu können, die als Reparationen abgeführt werden würden. Wusstet ihr, daß die Alliierten Pläne hatten, in denen strategisch wichtige Orte markiert waren, um sie vor Bombardement zu schützen und nach dem gewonnenen Krieg zu nutzen? Ein Beispiel dafür war der Flughafen Berlin-Tempelhof.

Ein wichtiger Faktor für die Aufrechterhaltung bzw. Wiedererstarkung des Handels war das Geld. Von den vorrückenden alliierten Truppen wurde Papiergeld ab einer Nominale von 50 Pfennigen (1/2 Mark), 1, 5, 10, 20, 50, 100 und 1000 Mark herausgegeben und fand sofort nach Besetzung der Gebiete Verwendung. Zuerst nur für die Soldaten, wurde das Geld kurze Zeit später auch für die Benutzung durch die Zivilbevölkerung zugelassen. Die Auflage betrug jeweils zwischen 80 und 150 Millionen Scheinen. Lediglich der 1000 Mark Schein wurde nur 10,83 Millionen mal herausgegeben.

Wer noch mehr Hintergrundinformationen haben möchte, der klickt bei Moneypedia oder bei Münzen Ritter.

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