Freilichtkino


Steigende Temperaturen versprechen gemütliche Abende im Freilichtkino eurer Wahl. Ärgert ihr euch eigentlich auch jedes Jahr auf’s neue, daß man in Open-Air-Kinos immer ewig warten muß, bevor es dunkel genug für den Film ist, es demgegenüber aber in den kalten Monaten schon so zeitig dunkel ist, daß man bereits am frühen Nachmittag mit den Vorführungen beginnen könnte, wenn es bloß nicht so kalt wäre? Ich werde mich mit diesem Dilemma nie abfinden.

In der DDR gab es nur sehr wenige Freilichtkinos und die Plätze dafür waren heiß begehrt. Eines dieser Kinos befand sich in Zempow, einem murkeligen Dörfchen an der Grenze zwischen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Von dort stammt dieses Programm-Plakat für die Wochen vom 9. bis zum 21. 7. 1981

 

Die Highlights waren zweifellos die „westlichen“ Filme, wie Sie nannten ihn Platfuß mit Bud Spencer, Kramer gegen Kramer mit Dustin Hoffman und Meryl Streep und Is‘ was, Doc? mit Barbara Streisand.

Aber angestanden haben die Autos jeden Tag an dem ein Film gezeigt wurde. Waren die Standplätze für die Auto besetzt, konnte man aber auch ohne Auto rein und sich auf Decken ein gemütliches Plätzchen suchen.

Wer mal in Zempow vorbeikommt, kann hier schauen, ob ein Film läuft, der sich anzuschauen lohnt.

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