Unsere Flüchtlinge, eure Spenden


Der Museumsleiter entschuldigt sich. Es gibt im Moment viel wichtigere Dinge zu tun, als mein Museum zu füllen. Grüße aus Berlin!

betül ulusoy

„Ich habe mit meinem Bäcker geredet. Fahr morgen früh dort vorbei und kauf‘ Börek für die Flüchtlinge ein, ich zahle“, sagt er. Super lieb, aber wie viel darf ich aus geben? „Ich habe dem Bäcker erst einmal 100 Euro gegeben, aber wenn du meinst, dass mehr gebraucht wird: Kauf‘ von mir aus den Laden leer!“

Ich schlucke. Ich weiß, er meint das ernst. Ich führe vieler solcher Gespräche nach einem Facebook-Post um Mitternacht darüber, dass die LaGeSo – die zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge – völlig überlastet ist und hunderte Geflohene dort ohne Trinken, Essen, Hygieneartikel und Decken bei 40 Grad ausharren müssen. Bis spät in die Nacht beantworte ich noch Facebook-Nachrichten von Hilfsbereiten, die Geld, Decken, Kleidung, Handtücher, Hygieneartikel spenden wollen. Der Ansturm ist immens. Einmal mehr wird mir bewusst, wie unglaublich weit die Reichweite über Soziale Medien ist. Lachen muss ich, als ein Spender in Zehlendorf sagt: „Ich finde…

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