Saturn N° 2 – das dritte Anker-Legespiel


Gestern gab es das zweite Legespiel meiner kleinen Dreierreihe – das Mosaik. Davor habe ich euch das Täfelchenlegen vorgestellt und heute bildet der Saturn den krönenden Abschluß. Die früher schon vorgestellten Meteor-Baukästen findet ihr übrigens hier.

Ebenso, wie die Mosaik- und Täfelchenlegen- oder auch die großen Meteor-Kästen, haben wir hier einen ca. DIN-A4-großen Holzkasten mit Schiebedeckel.

Das Titelbild habe ich schon etwas gereinigt. Nur die obere rechte Ecke bekomme ich nicht sauber.

Auch die Innenseite musste von Buntstiftverzierungen weitestgehend befreit werden. Das ist inzwischen erledigt. Der Tuscherand unten ist leider für die Ewigkeit.

Dieser Kasten wurde mir von einer Leserin meines Museums zum Kauf angeboten. Sie hatte über meine Tangram-Sammlung gelesen und sich an einen Dachbodenfund erinnert, der schon seit vielen Jahren nutzlos in einer Ecke lag. Ich habe dankbar zugegriffen und ihr auch ihre beiden Überreste zweier Meteor-Kästen sowie 1,7 kg Tonmurmeln abgenommen. Wer weiß, wozu sie mal gut sind.

Einen Saturn-Kasten hatte ich bis dahin noch nie gesehen. Dass es ihn gibt, wusste ich nur aus den letzten Seiten der Legehefte der Meteor-Kästen. Selbst Google kannte nur ein einziges Bild eines Vorlagenheftes. Das wird sich nun ändern.

Besonders erfreut war ich, als ich feststellen musste, dass der neu in meinen Besitz übergegangene Saturn bis auf einen der 180 Steine komplett ist. Das möchte man nach über 100 Jahren erst einmal schaffen.

Rechts seht ihr die vier Schiebeschachteln aus Pappe für die Steine. Links habe ich sie für euch geöffnet. Jeweils 4×3 Steine in den Farben rot, gelb und blau, sowie 3×3 schwarze Steine wohnen in jeder Schachtel.

In der Mitte liegt auf zwei Trägerhölzchen das Spielbrett:

Auch hier gibt es wieder die Gratisbeigabe – ein Mühlebrett.

Das Vorlagenheft erklärt, dass im Unterschied zum Meteor durch die außergewöhnliche Form der Steine im Saturn noch eine besonders interessante Variante möglich ist. Während im Meteor normale Kugeln benutzt wurden, kommt der Saturn mit Scheiben, die in der Mitte einen halbkugelförmigen Aufsatz haben, der auf der Rückseite wiederum nach innen geht. Das sieht aus, wie eine Kugel mit einem Ring drum herum – daher „Saturn“.

Legt man die Steine nun mal mit der Kugelseite und mal mit der Vertiefung nach oben, entstehen schöne Effekte.

Doch damit nicht genug. Die Saturnsteine können aufeinandergestapelt werden. Dadurch entstehen sogenannte Blumenteppiche. Heute würden wir es 3D-Effekt nennen.

Schaut euch das Bild oben rechts an. Seht ihr die schwarzen Steine? Die mussten mit der Kugelseite nach oben aufgelegt werden, während alle anderen mit der hohlen Seite nach oben aufgebaut wurden.

Hier noch mehr Beispiele, bei denen man die unterschiedliche Legeweise gut erkennt.

Die letzte Seite zeigt uns einige Vorlagen, die wir auch aus den Meteor-Legeheftchen kennen und die sich mir bis heute als Rätsel dargestellt haben. Doch wenn man sieht, wie gut sich die Saturn-Steine stapeln lassen, ergeben plötzlich die Zahlen Sinn.

Um euch (und mir) eine Freude zu bereiten, habe ich den Baukasten ein letztes Mal ausgepackt und euch dieses Muster nachgebaut:

schaut her:

Man erkennt die unschöne Angewohnheit der blauen Steine, auszublühen. Was auch immer diesen Steinen zugesetzt wurde, es kristallisiert im Laufe der Jahrzehnte. Das lässt sich abschleifen, ist aber eine miese Arbeit und birgt die Gefahr, dass Steine zerbrechen. Da lasse ich es so und bastele mir stattdessen minimal größere Schachteln für die Steine.

Hier noch eine seitliche Ansicht um den 3D-Effekt zu verdeutlichen:

Der Aufbau war eine ganz schöne Fummelei. Damit waren die Mädchen seinerzeit lange beschäftigt. Wann? Ich schätze das Erscheinungsdatum auf irgendwann zwischen 1910 und 1920.

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Mosaik N° 2 – ein weiteres Anker-Legespiel


Wie versprochen, werde ich euch drei aufeinanderfolgende Artikel über Legespiele der Firma Anker vorstellen. Hier findet ihr den Ersten. Heute folgt der zweite Streich. Der große Kasten Mosaik Nummer 2. Beitrag Nummer drei gibt es dann hier.

Ebenso, wie das Täfelchenlegen kommt das Mosaik in einem schönen Holzkasten mit Schiebedeckel daher.

Dieses Spiel ist ein altes Original aus den Jahren zwischen 1899 und 1928 – ganz genau ist mir die Datierung leider noch nicht gelungen, da es verschiedene Druckermarken gibt.

Leider ist das Anleitungsbüchlein einmal runtergefallen, wodurch der Rücken an der unteren Klammer eingerissen ist. Repariere ich es? Mal sehen.

Anhand der Ecken sieht man deutlich, dass das Spiel nur äußerst selten benutzt wurde. Schade für das Kind, unter dessen Weihnachtsbaum es einmal lag – gut für mich.

Wie pfleglich es behandelt wurde, erkennt ihr auch daran, das selbst die blaue Wellpappe und das Seidenpapier – beides diente dem Schutz der Steine auf dem Weg vom Laden nach hause – noch im Original enthalten sind.

Und was kommt zum Vorschein, wenn die Schutzabdeckung hochgenommen wird? Die erste Lage Steine in 1A-Erhaltung. Sehen sie nicht schön aus? Rechts in der Mitte des Holzrahmens, auf dem die Steine Liegen, seht ihr eine kleine Einkerbung an der Innenseite (der Pfeil aus den beiden roten Dreiecken zeigt darauf). Eine gleiche Einkerbung gibt es auch links. Hier kann man den Rahmen mit dem Daumennagel festhalten und ihn aus dem Kasten heben.

Und was erblickt darunter das Tageslicht? Die zweite Lage Steine. Ebenso gut erhalten und auch vollständig.

Dieser Baukasten war schon früher ein beliebtes Spielzeug – auch hier waren Mädchen die bevorzugte Zielgruppe, denn Jungs bauten ja mit den Ankersteinen in die Höhe. Allerdings hatte dieser Kasten auch damals seinen Preis, weswegen die Stückzahl klein und darum die Häufigkeit, heutzutage einen anzutreffen sehr gering ist. In dieser Erhaltung ist das schon ein Glückstreffer.

Der Kasten wurde von Anker in den letzten Jahren noch einmal zum Preis von 429,- Euro in winziger Stückzahl neu aufgelegt. Schaut mal hier. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels gibt es noch welche.

Täfelchenlegen – ein Anker-Spiel für Mädchen


In den kommenden drei Beiträgen möchte ich euch drei Goldstücke meiner Sammlung vorstellen, die ich erst vor wenigen Tagen und innerhalb weniger Stunden gefunden und gekauft habe.

Den Anfang macht das Täfelchenlegen N°. 2

Der Deckel ist zugegebenermaßen etwas beschabt. Die Ränder des Etiketts sind eingerissen und oben links fehlt ein ganzes Stück. Allerdings ist der Kasten wohl recht alt. Die Grafik ist noch im alten Design. Ich schätze ihn auf die 1910er Jahre. Vielleicht kann mir mein Sammlerfreund anhand der Druckermarke weiterhelfen.

Die Innenseite des Deckels ist besser erhalten:

Interessanterweise handelt es sich um Baukasten Nummer 2, der – wie wir unter dem Titel lesen können – nur mit Baukasten 2B erweiterbar ist. Eine 2A gab es wohl nicht. Aber auch eine Nummer 1 konnte ich bis heute nicht finden, obwohl es eine noch frühere Ausgabe von „Das Täfelchenlegen oder Mosaikspiel“ aus der Leipziger Lehrmittel-Anstalt gab, die von Anker in Rudolstadt ausgeführt wurde. Um die Verwirrung komplett zu machen, gibt es einen Baukasten 3, der nur mit einer Nummer 3A erweitert werden kann. Da soll sich noch jemand zurechtfinden.

Es gibt auf dem Boden des Kastens eine kurze Beschreibung. Das Musterheft ist leider nicht dabei gewesen. Ich bin aber zuversichtlich, dass ich es noch finden werde.

Hier wird auf die Tangram-Spiele verwiesen. Die kennen wir ja schon. Falls nicht, klickt hier.

Weil die Bausteine sehr klein und dünn sind, ist man bei Anker wohl davon ausgegangen, dass einige zerbrechen oder verloren gehen. Darum findet der Kunde auf der Innenseite des Deckels die Artikelnummer jeder verwendeten Steinform. Ihr erkennt die kleinen Zahlen in den oberen Reihen und in der Mitte unten. Man musste also nur die Nummer 3 in blau nachbestellen und schon kam Ersatz. Das funktioniert heute leider nicht mehr so reibungslos. Ich bin seit einigen Jahren mit Mitarbeitern in Kontakt um eine Nachlieferung fehlender Steine aufzugeben. Immer, wenn ich es fast geschafft habe, wird die Firma verkauft und ich beginne von neuem.

Nun aber zum eigentlichen Inhalt. Ich habe für euch das EInpackmuster nachgebaut. Dabei ist mir aufgefallen, dass in meinem Kasten ein winziger Unterschied zur Abbildung enthalten ist. Die beiden grauen Quadrate (auf der Einpackliste in der zweiten Reihe von unten, ganz außen) sind bei mir durch jeweils zwei graue Dreiecke ersetzt worden. (unteres Bild, zweite Reihe von rechts, oben und unten)

Wer ganz genau hinsieht, erkennt meine kleine bauliche Veränderung. Die Steine lagen bei Kauf (und auch auf vielen Bildern anderer Kästen) einfach auf dem Kastenboden. Ich habe mir behelfsmäßig eine dicke Pappe als Unterlage zurecht geschnitten und einen Streifen Chinapapier daruntergelegt. Nun kann man an den beiden Streifen, die ihr oben und unten seht, das ganze Konstrukt aus der Kiste befördern und losspielen.

Beeindruckend finde ich, dass von allen Steinen nach all der langen Zeit nur bei einem einzigen von ihnen eine kleine Ecke fehlt. Ihr seht das gelbe Dreieck in der Mitte des zweiten Musterstreifens von unten (zwischen den schwarzen Quadraten). Alle anderen Steine sind zwar bespielt, aber formtreu.

Über diesen Kauf habe ich mich sehr gefreut.

Die beiden anderen Anker-Spiele findet ihr hier (Mosaik) und hier (Saturn). Den Meteor-Kasten habe ich euch hier vorgestellt.

Puppengeschichten – 1888


Ein Geschichtenbuch für die Puppenmutti – welches Mädchen hat sich das nicht gewünscht? Wenigstens einem Mädchen habe ich seinen Wunsch zunichte gemacht, indem ich ihm das heute vorgestellte Buch weggekauft habe.

 

Zwölf Puppengeschichten für kleine Mädchen. Herausgegeben von Emmy Friedberg. Stuttgart 1888.

 

Das Buch ist in weitestgehend guter Erhaltung. Der Pappdeckel hat oben ein paar kleine Läsuren, aber das Innenleben ist sehr gut erhalten. Vielleicht sogar, weil es dem Mädchen, dem das Buch früher gehört hatte, rechtzeitig weggenommen wurde. Mein Dank gilt den strengen Eltern!

Wahrscheinlicher ist jedoch, dass die kleine Charlotte das Buch selbst in Ehren gehalten hat, weil es ein Geschenk ihrer Turnlehrerin war.

Charlotte Zwack erhält dieses Buch für regelmäßigen Turnbesuch, da sie nur 2 Stunden im Jahr versäumt hat. Weihnachten 1912. Frau Minna Pätzold Leiterin der Mädchen Abt.(eilung) des Turnv.(erbands) Gesundbrunnen

P.Pätzold, I.A. des Vorstandes.

 

 

Was gibt es im Inneren zu entdecken? Die Inhalts-Übersicht:

 

Das Buch wird von Puppe Gretchen erzählt und beginnt mit dem  Vorwort der Puppe Gretchen an die kleinen Leserinnen.

Das Buch, das ich euch schreiben will, ihr lieben kleinen Mädchen, ist kein gewöhnliches, wie ihr wohl schon manches in Händen hattet, denn ich bin eben kein gewöhnliches Menschenkind wie ihr, obgleich ich auch Hände und Füße, rote Backen und blaue Augen habe, wenn auch viel kleiner als die euren, weil ich – nur eine Puppe bin.

Was ich in diesem Büchlein niederschrieb, sind meine Erlebnisse, die ich euch, wie ich hoffe, zu Nutz und Frommen mitteilen will. Nun ruft ihr gewiß: „Aber so etwas ist doch gar nicht möglich! Eine Puppe kann ja weder schreiben noch lesen; sie kann ja nicht einmal reden, sie hat ja überhaupt gar keinen Verstand.“ Da irrt ihr euch aber gewaltig, ihr kleinen klugen Dinger! Ach, wenn ihr nur wüßtet, wie wohl es zum Beispiel einer Puppe thut, wenn ihr gut zu ihr seid, sie liebt, wartet und pflegt, und wie das kleine Herzchen weh thut, wenn man garstig mit ihr umgeht, sie vergißt oder gar sie verdirbt. Wenn ihr uns in die Arme nehmt, so scheint es freilich, als ob wir nicht so viel Gefühl hätten, wie ihr Menschenkinder: Allerdings

schreien wir nicht gleich so laut und unartig, wenn man uns stößt und hinwirft. Das kommt aber bloß daher, weil wir Puppen alle sehr artig sind und genau wissen, wie wir uns zu benehmen haben.

Wir haben aber auch eine Sprache, gerade wie ihr, nur ist unser Stimmchen gewöhnlich sehr fein, leiser als das eines Heimchens, so daß die kleinen Mädchen es nicht hören und nur denken, wir können gar nicht sprechen. Was mich persönlich betrifft, so bin ich sogar im Stande, zwei Worte ganz laut zu sprechen, und meine kleine Herrin hat sich oft stundenlang mit mir unterhalten, obgleich ich immer nur „Papa“ und „Mama“ antworten konnte. Denn was ich sonst noch, leise, ganz leise flüsterte, das verstand auch sie nicht, obschon sie sonst ein recht verständiges kleines Ding war, oder es wenigstens durch mich und mein Vorbild geworden ist.

Ja, ja! Durch mich! Wie sich das alles zugetragen, daß sollt ihr nun hören, und ich hoffe, dass ihr alle, die ihr meine Geschichte hört, ein bißchen aus ihr lernen mögt.

 

Mit diesem Vorwort sind nun alle kleinen, lieben Mädchen zurechtgestaucht worden: sie sind unartig, wissen nicht, sich zu benehmen, können nicht zuhören und haben auch sonst keine Ahnung. Jeder Kinderpsychologe würde wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

Die 1. Geschichte – Das unartige Trudchen – erzählt uns von der frühesten Jugend der Puppe. Sie lag mit hunderten anderer Puppen in einem Geschäft, bis sie von „Frau Hillmer, der Mutter meiner späteren kleinen Herrin“ gekauft wurde. Gretchen war die letzte sprechende Puppe in diesem Geschäft. Zu Hause angekommen, wird Gretchen samt der Schachtel, in der sie verkauft wurde in eine Schublade gelegt und bis zum Weihnachtsfest weggeschlossen. Sie erzählt: „Ich muss heute offen bekennen, daß ich dummes kleines Ding damals sehr, sehr böse war; auf wen, konnte ich freilich nicht recht sagen. Doch die wenigen Tage, die ich so ruhig in meinem dunklen Gefängnis liegen bleiben mußte, machten mich viel klüger; ich sagte mir vor allem, daß ich doch wohl etwas zu hochmütig gewesen sei; nun, gestraft war ich genug, denn hier war es wahrlich noch weniger angenehm, als bei der Puppengesellschaft im Laden. Dann aber, wie bald harrte ja meiner die Befreiung! Wahrscheinlich sollte ich eben nur etwas Geduld lernen. Und die kann einem im Leben nie etwas Schaden. Seht, ihr kleinen Mädchen, wenn ihr einmal in eine ähnliche Lage kommt, (Anmerkung: in einer verschlossenen Schublade zu liegen?) merkt es euch hübsch fein! Mit Zorn und Trotz erreicht man nichts; solch kleine Übelstände müssen mit Ruhe und Geduld ertragen werden, das ist der beste Weg, um recht schön über sie hinweg zu kommen.

Die Puppe hört in ihrer Schublade ihre zukünftige Besitzerin, Trudchen Hillmer. Täglich spielt und plaudert sie im Zimmer, ist aber leider „sehr wild und nicht so folgsam, als es die Eltern gewiß so gern von ihr wünschen.“ Sie bespritzte die alte graue Miezekatze der Hauswirtin mit Wasser, malte einem Bettler mit Kreide ein Kreuz auf den Rücken anstatt ihn zu bedauern. Die Mutter spricht zum Vater: „Unser Töchterchen ist ja nicht schadenfroh, sie hat ein so gutes Herz, aber derlei Unart ist ihr ein für alle mal verboten worden, und sie soll nun gehorchen lernen. Sie ist manchmal wie ein wilder Junge; aber gieb acht, mein diesjähriges Weihnachtsgeschenk soll schon ein echtes, rechtes sanftes kleines Mädchen aus ihr machen.“

 

Später erfährt Trudchen von der Mutter, dass in fünf Tagen Weihnachten ist und ihr das Christkind vielleicht das ersehnte Geschenk – eine Puppe – bringen wird. Ein aufmerksames Mädchen wird damals vielleicht gefragt haben, wieso die Mutter eine Puppe Küchengeschäft kauft, wenn doch das Christkind eine bringt. Wer weiß, wie viele Eltern durch dieses Buch in Erklärungsnot geraten sind.

In der nächsten Geschichte – 2. Das Weihnachtsfest – bekommt Trudchen die Puppe geschenkt. Der Vater spricht: „Also eine Puppe hat mein Töchterchen bekommen? Weißt du denn auch, daß du nun selbst eine kleine Mama bist? Nun darfst du nicht mehr so wild umherlaufen oder gar deine Eltern ärgern, sondern du mußt jetzt immer deinem Kindchen das beste Beispiel geben. Denn wenn du kein gutes Hausmütterchen bist, dann fühlt sich dein Püppchen nicht wohl bei dir und läuft gewiß eines Tages auf und davon.“ Den kleinen Bruder Max hatte das Christkind mit seinen Gaben zu einem richtigen Soldaten gemacht.

Ich habe für euch noch die Geschichte – 6. Eine Unglücksvisite – herausgesucht:

 

Eine Woche mochte wohl seit Trudchens Geburtstag vergangen sein, als mich meine kleine Herrin eines Tages mit zu Besuch bei ihrer Freundin Käthchen Lenz mitnahm.

„Ach, es ist gut, daß du endlich kommst, Trudchen,“ rief uns diese schon von weitem entgegen, „Mach nur schnell, dass du hereinkommst. Ich habe heute Früh von Onkel Fritz eine ganz reizende kleine Kaffeemaschine geschenkt bekommen, da wollen wir nun mal selbst Kaffee kochen.“

„Kannst du es denn?“ frug meine Herrin.

„Ach was, können,“ rief Käthchen, „meine Mama glaubte auch, ich würde es nicht können; paßt nur auf, wie gut der Kaffee werden wird. Ich sehe der Dora ja alle Tage zu, wie sie es macht.“

Wir traten ein und begrüßten Käthchens Mama, Frau Lenz, welche zuerst natürlich mich bewundern mußte.

Als sie sich satt gesehen, wandte sie sich an Trudchen: „also mein Käthchen will heute durchaus ohne Hilfe Kaffee kochen. Ich lasse ihr den Willen. Verstehst du es vielleicht, Trudchen?“

 

„Nein,“ sagte diese, „ich habe noch nie Kaffee allein kochen dürfen.“

„Aber Mama,“ rief Käthchen, „ich verstehe es. Ich habe ja so oft zugesehen.“

„Also, ich soll euch gar nicht dabei helfen?“

„Nein, nein, es macht uns viel mehr Spaß, wenn wir es ganz allein für uns machen,“ wehrte das selbstbewußte Töchterchen ab.

„Nun, du sollst deinen Willen haben, Käthchen,“ sagte Frau Lenz, „hier habt ihr alles, was ihr braucht, nun fangt an.“

Käthchens Mama setzte eine Büchse mit Kaffee, eine Kaffeemühle und die bewußte kleine Kaffeemaschine auf den Tisch und beobachtete die Kinder, ohne sich hineinzumischen.

„Dein Gretchen wollen wir einstweilen aufs Sofa setzen, sie mag zusehen,“ sagte Käthchen, „nun komm, Trudchen!“

Mit außerordentlicher Wichtigkeit, als gälte es den größten Kindtaufsschmaus, machte sich die kleine Köchin ans Werk. Es wurden Bohnen in die Kaffeemühle geschüttet und diese nun fein und klar gemahlen. Das sollte recht schnell gehen, und so geschah es, daß das Kästchen mit dem gemahlenen Kaffeepulver plötzlich einen Hops machte und samt seinem Inhalt auf die Erde fiel. „Das ist schon noch zu retten,“ behauptete Käthchen sehr zuversichtlich. Sie kehrte dann das Verschüttete ohne weiteres zusammen und ich sah entsetzt, wie sie es samt dem Staub, der sich darunter gemischt, in die Kaffeemaschine füllte. Trudchen machte zwar Einwendungen, aber die flinke Köchen meinte: „Ach was, der Kaffee sieht ja schwarz aus, da sieht man den Schmutz nicht.“ Sehr eifrig füllte sie in eine Öffnung der kleinen Maschine Wasser ein, zündete das Spirituslämpchen an und stand nun sehr stolz bei ihrem Werk. Nicht lange, so begann es zu wallen und zu brodeln. „Er kocht!“ jubelte die Köchin, ließ der Sache noch ein Weilchen ihren Lauf und löschtd dann das Flämmchen aus, wie sie es in der Küche oft gesehen.

 

„Der Kaffee ist fertig! ‚herein, herein!“ rief sie nun Trudchen und ihren Geschwistern zu. Auf einem kleinen Tisch, der mit frischer Serviette sauber bedeckt war, wurden kleine Täßchen aufgestellt. „Nun paßt auf!“ rief Käthchen stolz. Sie drehte den Hahn auf und hielt das erste Täßchen unter. Da floß auch richtig etwas heraus, aber zum Gelächter der geladenen Gäste war es kein Kaffee, sondern reines klares Brunnenwasser.

„Neumodischer Kaffee, Pumpenheimer Mischung,“ neckten die Jungen.

Käthchen wurde blutrot vor Ärger, aber statt nun ihre Mama ernstlich zu fragen, welches Versehen sie wohl begangen, meinte sie ganz keck: „Das ist weiter gar nichts; ich hatte nur vergessen die Maschine umzukippen.“ Das wurde nun schleunigst besorgt, aber leider kam bei der nächsten Probe gar nichts aus dem Hahn gelaufen. Nun war es mit der Geduld der Kochkünstlerin zu Ende. „Was da,“ rief sie, „ich nehme eben den Deckel der Maschine ab, oben wird schon etwas heraus laufen“; ja, freilich lief da etwas heraus, aber etwas schönes war’s: schwarze, dicke, trübe Suppe, bei deren Anblick die Geladenen erst recht Zeter schrieen. „Da ist ja noch der ganze Satz im Kaffee,“ erklärte Trudchen. „Das schadet nichts, trinkt ihn nur,“ befahl Käthchen, in dem sie allen, auch mir, ein Täßchen voll des schrecklichen Getränkes eingoß. Natürlich wollten die Kinder nicht heran und auch ich, die ich gerne um des lieben Friedens willen das häßliche Zeug wenigstens gekostet hätte, konnte mit meiner angeborenen Steifheit leider die Tasse nicht erfassen.

„Nun, dumme, eigensinnige Puppe, ist dir mein Kaffee vielleicht auch zu schlecht?“ schrie Käthchen, die ihren Ärger doch an jemand auslassen mußte, mich plötzlich an.

„Laß doch mein Kindchen!“ fiel Trudchen beschützend ein.

„Was da, kosten muß sie,“ rief die Freundin, die durch die Neckereien ihre Geschwister immer hitziger wurde. Sie setzt du mir die Tasse richtig an den Mund, Trudchen fuhr ängstlich dazwischen, jede der beiden Mädchen hielt das Täßchen fest und suchte es der anderen zu entreißen. Da – wie es geschehen, weiß ich heute noch nicht – kurz und gut, die Tasse mit dem heißen, braunen, schrecklichen Getränk lag auf einmal auf mir und der Inhalt floß mir übers Gesicht, drang mir durch alle Röckchen durch bis auf die Haut.

Laut jammernd und riß mich Trudchen ans Herz.

Kätchens Mama kam, von all dem Geschrei angelockt, herbei, und Kätchen bekam für ihren Eigenwillen eine lange, tüchtige Strafpredigt. Meinem Mütterchen, die immer lauter schluchzte, sprachen alle Trost ein, aber sie wollte sich gar nicht beruhigen lassen und schwer betrübt zogen wir beide von der schrecklichen Kaffee-Visite nach Haus.

 

Dramatik pur!

Das Buch kommt schließlich zum Happy-End. Der Hampelmann des kleinen Bruders Max heiratet unsere Puppe Gretchen. Die kleine Leserin wird frühzeitig auf ihr zukünftiges Leben an der Seite ihres eigenen Hampelmannes vorbereitet.

 

Zum Schluß

Mit meiner Verheiratung mit dem Hampelmann muß ich nun meine Lebensbeschreibung vorläufig schließen, meine kleinen Leserinnen! Meine Erlebnisse in der Familie meiner so außerordentlich liebenswerten, freundlichen Besitzerin waren ja nur eine Reihe von fast lauter glücklichen Tagen, die mir vergönnt waren. So lange ich bei meinem lieben Männchen und bei Trudchen Hillmer blieb, ist es mir auch weiterhin immer gut gegangen, ich habe nie Ursache gehabt, mich zu beklagen oder traurig zu sein. Aber es sollten auch schwere Tage für mich kommen! Wie es geschah, dass ich zu einem anderen kleinen Mädchen kam und was für böse Dinge da vorgekommen, das werdet ihr vielleicht ein anderes Mal noch von mir erfahren.

Für heute habt Dank, dass ihr meinen Erzählungen so aufmerksam gefolgt seid. Ich darf wohl hoffen, daß ihr so manches gute Wörtchen beherzigen werdet, was ich hie und da eingestreut habe.

Und nun lebt wohl und behaltet mich einstweilen in gutem Andenken, ihr lieben, kleinen Mädchen! Auf Wiedersehen ein andermal!

Eure

Puppe Gretchen.

 

So lief Kindererziehung im Jahre 1888. Das nur zwei Jahre früher erschienene Buch „Puppenköchin Anna“ habe ich euch vor einiger Zeit schon vorgestellt. Damals wurden Mädchen eifrig auf ihre strahlende Zukunft als Hausfrau und Mutter vorbereitet.

 

Das wars für heute mit den Puppengeschichten. Meine Ausgabe ist übrigens noch eine sehr Frühe. Spätere Auflagen von 1900 und 1903 hatten nicht mehr dieses Bild auf dem Buchdeckel, sondern ein kleines Mädchen mit (relativ hässlicher) Puppe.

 

Mit Kanonenkugeln auf ABC-Schützen schießen


Feuer frei!

Ein Relikt aus meiner DDR-Kindheit soll euch heute erfreuen.

 

Dieses Schnipps-Kugelspiel aus den 1970er Jahren gab es in zwei Formen: quer zu schießen – hier zu sehen, und hochkant. Die Rückwand gab es in vielen verschiedenen Motiven: Tiere, Heißluftballone, Indianer, Cowboys, Autos und vieles mehr.

Wird das Spiel in die Originalschachtel gepackt, kann durch das Loch auf der Rückseite das Motiv gesehen werden.

 

Und wieso? Weil wir eine Einheitsverpackung haben und man sehen sollte, was man kauft, bevor man die Schachtel aufreißt. Auf der Schachtel seht ihr die Ausführung mit Oldtimern

Um meine Sammelgelüste zu befriedigen, gehört dieses Spiel zu der Reihe Anker-Produkte. Die anderen Artikel daraus kennt ihr sicher. Wenn nicht, klickt hier.

Anker Meteor Kugel-Spiel


Heute freue ich mich, wenn ihr euch mit mir freut. Ich habe ein lang gesuchtes Spiel der Firma Anker auf dem Flohmarkt zu einem höchst erfreulichen Preis erwerben können.

Meine Liebe zu Anker-Spielzeug abseits der Anker-Steinbaukästen kennt der geneigte Leser schon. Für diejenigen unter euch, denen das neu ist, gibt es hier den Link: Anker-Spiele.

Das Meteor Kugel-Mosaik erschien ab den 1900’er Jahren. Meins sollte aus den 1920’ern sein.

Ein Hinweis an die Eltern:

Wie wurde gespielt? Auf einer Stanzplatte wurden farbige Tonkugeln zu Mustern gelegt und damit das kreative Denken und Spielen, sowie die Motorik trainiert.

Mein Baukasten mit der Nummer 6 (siehe die rechte, untere Ecke des Deckels) ist schon eine größere Ausführung. Die Kästen, die ich bisher finden konnte, sind wie folgt aufgebaut:

  • No.1 – kleiner Karton mit den Farben rot, gelb, grün, blau – sechseckiges Stanzmuster – Kantenlänge: 4
  • No.2 – kleiner Karton mit den Farben rot, gelb, grün, blau – sechseckiges Stanzmuster – Kantenlänge: 5
  • No.2 – mittelgroßer Karton mit den Farben rot, gelb, grün, blau – rautenförmiges Stanzmuster – 5×9, dazwischen 4×8 (vergleichbar mit den Sternen der USA-Flagge)
  • No.3 – kleiner Karton mit den Farben rot, gelb, grün, blau – sechseckiges Stanzmuster – Kantenlänge: 6
  • No.4 – mittlerer Karton mit den Farben rot, gelb, grün, blau – sechseckiges Stanzmuster – Kantenlänge: 7
  • No.5 – mittlerer Karton mit den Farben rot, gelb, grün, blau – sechseckiges Stanzmuster – Kantenlänge: 7 (ich konnte keinen Unterschied zu No.4 finden)
  • No.6 (siehe oben) – mittlerer Karton mit den Farben rot, gelb, grün, blau, lila, weiß – sechseckiges Stanzmuster – Kantenlänge: 7
  • No.7 – noch nicht gefunden
  • No.8 – noch nicht gefunden
  • No.9 – großer Karton mit den Farben rot, gelb, grün, blau, lila, weiß – sechseckiges Stanzmuster – Kantenlänge: 15 waagerecht, 2×9 diagonal

Die Kugelfach-Abdeckungen sind alle noch im Original erhalten.

Und auch die Tonkugeln sind noch fast alle da.

Die Gratisbeigabe – ein Mühle-Spielbrett – ist, wie bei jedem Spiel, das ich bisher gesehen habe, kaputt. Ich habe keine Ahnung, wieso. Immer sind die Ecken abgebrochen. Meins ist zusätzlich noch in der Mitte zerbrochen gewesen.

Nannte man Mühle auch Mühlfahrspiel?

Das Vorlageheft – ich bin mir nicht ganz sicher, ob es da noch ein Deckblatt gab. Meine Vorbesitzerin Lori Beck wird es mir nicht mehr sagen können. Die letzte Seite (hier links) ist übrigens Werbung für ein anderes Legespiel. Den Namen habe ich noch nicht herausgefunden.

Schöne Muster können gelegt werden:

Auf der vorletzten Seite wird ein Spiel „Saturn“ erwähnt. Ich habe keinen blassen Schimmer, was es damit auf sich hat. Wenn man den dargestellten Turm in der Mitte der beiden unteren Figuren anschaut, könnte die Zahl im Kreis die jeweilige Turmhöhe angeben. Das dürfte schon hübsche dreidimensionale Figuren ergeben haben. Update: Ich habe einen Saturn-Kasten bekommen. Schaut mal hier.

Mein Spiel ist in einem edlen Holzkasten mit Kantenverstärkern aus Messing. Das gibt es nicht so oft.

Aber das ganz besondere Highlight ist bestimmt niemandem von euch aufgefallen. Schaut euch noch einmal den Titel des Spiels an:

„The Meteor Kugel-Mosaik“ Und nur, wenn ihr ganz genau hinseht, erkennt ihr, dass die Bezeichnung Kugel-Mosaik über das englische „Marble Game“ geklebt wurde. Dieses Spiel war also offenbar eine für den englischen oder amerikanischen Markt fabrizierte Ausgabe, die dann doch in Deutschland (oder an Deutsche in den USA) verkauft wurde.

In den USA gab es übrigens mehrere Nachahmer. So verkaufte die Firma A.C.Gilbert aus New Haven, Connecticut in den 1920’ern das Meteor Game, das exakt so aussah wie dieses, nur die Verpackung war etwas billiger. Selbst das Vorlagenbuch wurde kopiert, wobei nur die Beschriftung in der Mitte der Seiten weggelassen wurde. Auch wenn Herr Gilbert mein Kugel-Mosaik als Plagiat hergestellt hat, so hatte er doch auch eine nette Ader. Seine Firma war die erste in den USA, die ihre Mitarbeiter am Erfolg beteiligte. Wer sich Bilder zu Gilberts Meteor anschauen möchte, klickt hier.

Ich glaube, dieser Artikel wird im Laufe der Zeit noch einige Ergänzungen erfahren. Sollte jemand Details wissen, oder die fehlenden Meteor-Kästen kennen, schreibt mir. Ich freue mich.

Der DDR-Plattenbau-Baukasten


Alle DDR-Kinder werden ihn kennen. Ich habe ihn mehreren gezeigt und ein Raunen ging durch die Gruppe.

 

Wenn schon die Hälfte der Kinder in Neubaublocks aufwuchs, wieso soll dann ein Baukasten aussehen, wie damals,

z.B. so  oder so ?

Also wurden Plattenbauten-Hochhäuser gebaut.

 

Die Bauanleitung zeichnet sich, ebenso wie die fertigen Häuser, durch extreme Einfallslosigkeit aus.

 

Hergestellt wurde dieser Baukasten 1962 bei Anni Friedrich Kunststofferzeugnisse in Waltershausen in Thüringen und war somit eine frühe Ausgabe des später in großen Kästen angebotenen Baukastens. Diese wurden dann von größeren Firmen wie Kari (Karl Ribarsch KG) und plaspi (plastespielzeug) hergestellt. Kari stammt auch aus Waltershausen und war vielleicht die Nachfolgefirma von Anni Friedrich. Ich weiß es nicht.

 

Das Augenmerk dieses Baukastens liegt auf simpler Herstellung. Es gibt in der Grundausführung nichts weiter als Wandteile, davon einige mit Fenster, andere mit Tür, Verbindungsstangen (blau) und Dachplatten. Das galt als moderne Bauweise. Große Häuser wurden schnell hochgezogen. Alle sahen gleich aus, und auch jeder Bewohner einer dieser heiß begehrten Neubauwohnungen fühlte sich gleichgestellt mit seinen Nachbarn.

 

Lieber kleiner Freund!

 

Zum Abschluss habe ich euch ein kleines Plattenbau-Hochhaus gebaut. Das Dach ist offen, ihr könnt also einen Blick in meine neue Wohnung werfen. Kommt mich doch mal besuchen.

 

In den späteren Erweiterungs-Bausätzen und den großen Kästen gab es übrigens noch ansteckbare Balkone, Plastik-Bänke, -Stühle und -Sonnenschirme, die vor dem Haus aufgestellt werden konnten, Schaufenster-Elemente, eine drehbare Drehtür für den Laden und kleine Zäune und Bäume. Aber die haben meine Kindheit nicht überlebt und wurden irgendwann weitervererbt.

 

 

 

 

 

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