Liebig Haulshaltungskalender 1902


Bald habe ich sie komplett – die Haushaltungskalender der Firma Liebig’s Fleischextrakt.

Alle vor 1900 erschienen habe ich euch hier schon vorgestellt.

Alle ab 1900 erschienenen gibt es hier.

Jetzt kommt der soeben neu erworbene Kalender aus dem Jahr 1902 dazu.

 

Im schönsten Jugendstil mit geschwungenen Mustern und Blumenranken verziert, hebt er sich von den Vorgängern deutlich ab.

Aber nicht nur der Umschlag ist mit den Mustern versehen, auch innen gibt es viele davon. Vielfalt ist das Schlagwort, denn keins sollte mehr als einmal benutzt werden.

 

Der Jahreskalender steht gleich am Beginn.

 

Die Feiertage und die drei großen Männer, die uns das Fleischextract gebracht haben: Justus von Liebig, Max von Pettenkofer und Carl v. Voit

 

Weiter geht es mit den Monatsblättern. Bitte beachtet die schönen Verzierungen auf der NOTIZEN-Seite:

 

Kann mir jemand erklären, was man früher im September so gemacht hat? Hat man Krieg gespielt?

 

Allerhand nützliche Tipps für jeden Monat:

Damals gab es noch keine Kühlkette, die uns zu jeder Zeit Lebensmittel aus der ganzen Welt geliefert hat. Man musste noch warten, bis das jeweilige Tier, Gemüse oder Obst verfügbar war und hat sich dann entweder den Bauch so vollgeschlagen, daß man das jeweilige Gericht ein Jahr lang nicht mehr sehen konnte, oder man hat durch Einwecken Vorräte angelegt.

 

Und mit dieser kleinen Inhaltsauswahl möchte ich den Blick in das 115 Jahre alte Haushaltsbuch beenden.

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Taschenkalender von 1877 bis 1890


Daß ich Sammelbilder sammle, dürfte meinem geneigten Publikum nicht unbekannt sein. Eine kleine Unter-Rubrik sind Kalender auf Sammelbildern. Davon stelle ich euch heute einige vor.

1877

 

Die Vorderseite sieht aus, wie andere Sammelbilder auch, lediglich auf der Rückseite wurden Kalender aufgedruckt. Cleverer Schachzug: nur ein Quartal oder ein halbes Jahr war pro Karte gedruckt. Somit musste man rechtzeitig vor Beginn des nächsten Halbjahres eine neue Karte besorgen, idealerweise im Geschäft, dessen Adresse auf dem Kalender vermerkt war.

Auf diesen Bildern sieht man übrigens einen der großen Mankos der Taschenkalender. Sie waren offenbar in vielen Fällen zu groß für die Brieftasche und wurden zurechtgeschnitten. Das Ergebnis sind krumme, schiefe und oftmals ganz fehlende Kanten. Das wirkt sich bedauerlicherweise auf den Wert der Karte aus.

 

1878

Diese Karten sind unbeschnitten und in sehr guter Erhaltung.

 

Lediglich die Karte unten links war mal in ein Sammelalbum eingeklebt.

 

 

1881, 1887, 1890

Zum Schluß noch drei „neue“ Karten. An den unteren beiden kann man deutlich die billigere Qualität des Drucks erkennen.

Kalender – Maison de la Belle Jardiniere – Paris – 1907


Erst vor wenigen Tagen habe ich euch einen recht großen Wandkalender des Pariser Kaufhauses Maison de la Belle Jardiniere aus dem Jahr 1887 vorgestellt.

Heute springe ich 20 Jahre vorwärts. Das gleiche Kaufhaus, wieder ein Wandkalender – diesmal jedoch einer zum umblättern. Während ich den Maler des vorigen Kalenders, den berühmten Émile Bayard, an seiner Signatur entziffern konnte, bin ich diesmal leider (noch) nicht fündig geworden. Ich glaube auch, daß hier mindestens zwei Künstler am Werk waren, da ein Teil der Bilder mit dem Mogramm LB und ein Teil mit einem Schriftzug signiert ist, das aussieht wie „Rilou“. Beim Januar bin ich mir noch unsicher, ob es ein dritter Maler ist.

 

Der Januar zeigt eine Boulonnaise. Heute bezeichnet man mit diesem Wort nur noch eine Pferderasse. Ursprünglich bezieht sich der Name auf eine Einwohnerin der nordfranzösischen Hafenstadt Boulogne-sur-Mer nahe Calais. Daher auch der Rahmen mit Ankern und Jakobsmuscheln und die Waterkant im Rücken der Schönen. (auf diesem Bild seht ihr die erste Signatur unten rechts)

 

Der Februar kommt mit einer Normande, einer Bewohnerin der Normandie, also einer Nachbarin entgegen dem Uhrzeigersinn von unserer Miss Januar. Die Normandie ist, wenn ich der Umrandung Glauben schenken darf bekannt für ihr Obst. Helft mir auf die Sprünge: sind das Pfirsiche oder Äpfel? Mich hat in der Normandie am meisten die Abtei Mont Saint-Michel fasziniert. (dieses Bild ist von LB signiert)

 

Der März bringt uns eine Bretonin, die deshalb so heißt, weil sie dem keltischen Stamm der Bretonen in der Bretagne angehört. Auch hier gehen wir auf der Landkarte wieder ein Stück linksherum. Aus Sicht der deutschen Sprache ist die Bezeichnung Bretonne leicht mißverständlich und könnte mit dem Zusatz „eine Spinnerin“ leicht zu Ärger führen. Aber dem Rahmen nach, war der Flachs dort weit verbreitet. (signiert von LB)

 

Mademoiselle April Vendéenne kommt, wer hätte das gedacht, aus Vendée, einer Region südlich der Bretagne mit viel Regen, wenig Sonne aber gutem Käse. Weil ihr das und der Umstand, daß sich ihre Region eisern gegen den Umschwung durch die Französische Revolution gewehrt hat, vielleicht etwas unangenehm ist, schaut sie lieber zur Seite als zu uns. Soll sie doch! (signiert mit B)

 

Was hat uns der Mai gebracht? Eine anmutige Béarnaise aus der Provinz Béarn am Fuß der Pyrenäen. Ich möchte nicht wie eine Sauce heißen, allerdings scheint es in der Gegend viele Schafe zu geben. Das wiegt einiges auf. Der Rahmen lässt auf Mais, Getreide und Feuerbohnen tippen. Was sie da in der Hand hält, ist mir jedoch ein Rätsel. (signiert LB)

 

Der Juni führt uns noch weiter entgegen dem Uhrzeiger am Rand Frankreichs entlang. Diese Ariégeoise entstammt dem Departemenet Ariège an der Grenze zu Andorra und Spanien. Wenn man dem Rahmen glauben darf, gab es dort vor 100 Jahren noch Bären in Nadelwäldern. (signiert „Rilou“?)

 

Die zweite Jahreshälfte führt uns mit dem Juli  auch in die wärmeren Gegenden Frankreichs. Arles ist eine recht große Gemeinde in der Nähe der Côte d’Azur. Heute nur noch im touristischen Einzugsgebiet, ging es den Bewohnern zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Kalenders bestimmt besser. Dem Rahmen nach könnte es dort Oliven und Bienen gegeben haben, die den Bauern ihr Einkommen gesichert haben. (signiert LB)

 

Der August driftet von unserer schönen Rundfahrt ab und setzt die Reise nun in die zentralen Regionen Frankreichs fort. Dabei geht es zuerst in die Auvergne. Was allerdings hat uns diese Auvergnate zu bieten? Sind das Klöppelspindeln und die Dame beschäftigte sich, gemeinsam mit ihren Landsleuten mit der Herstellung schöner Spitzenklöppelei-Erzeugnisse? (signiert LB)

 

Gleich westlich der Auvergne liegt, nein, nicht der September, sondern Limousin. Diese Region war der Namensgeber für unsere heutige Autoform – die Limousine. Der Name wurde abgeleitet von den dort verbreiteten edlen überdachten Kutschen. Wikipedia weiß noch mehr tolles über diese Region zu berichten: Die historische Sprache der Region ist das Okzitanische mit den Dialekten Languedokisch und Limousinisch. Diese Sprache war die Sprache der Troubadoure um 1100 bis 1300. Kuck an. Im Rahmen sind Kastanien abgebildet. (ich habe keine Signatur gefunden)

 

Der Oktober führt uns in die Bourbonnais und wird repräsentiert von dieser bezaubernden Bourbonnaise. Leider gibt es diese Provinz heute nicht mehr. Sie wurde aufgeteilt und den benachbarten Departements zugeschlagen. Laut Rahmen gibt es in der Gegend Libellen. Wen will man damit anlocken? Bis zum zehnten Kalenderblatt hat übrigens Monsieur Recylon gewartet, bis er uns mit seiner Signatur verraten hat, daß er für die Gestaltung der Rahmen zuständig war. Der Herr, über den man so gut wie nichts herausfindet, war ebenso wie Émile Bayard Maler, Grafiker und Illustrator. Seine Arbeiten wurden oft mit dem Stil von Alphonse Mucha verglichen. (Das Bild ist signiert mit LB)

 

Eine Savoisienne ist unsere Miss November geworden. In den Savoyen beheimatet, ebenso wie die Alpenveilchen und Edelweiße des Rahmens, ist sie eine Bergbewohnerin. In den Savoyer Alpen befindet sich der nach einem Füllfederhalter benannte höchste Berg Europas, der Mont Blanc. Damit sind wir fast wieder am Ausgangspunkt unserer Rundreise angekommen. (signiert „Rilou“?)

 

Das Jahr ist alt, ebenso unser Kalender-Model, der Dezember schließt den Reigen ab. Die Oma des Monats ist eine Bressane und kommt aus Bresse im Osten Frankreichs. Etwas hat sich in den vergangenen 100 Jahren in Bresse nicht geändert. Die dort gezüchteten Bressehühner sind auch heute noch eine Delikatesse und eine der wenigen Sorten, die in Deutschland mit Kopf und Füßen am Huhn verkauft werden darf. (signiert LB)

 

Damit ist das Jahr 1907 rum. Das Maison de la Belle Jardiniere hat es wieder geschafft, ein Jahr lang Eigenwerbung zu platzieren. Überraschenderweise war Paris auf keinem Kalenderblatt vertreten. Sonst mogelt es sich überall mit rein. Vielleicht wollte das Pariser Kaufhaus aber auch nur zeigen, daß Frankreich durchaus noch andere Regionen zu bieten hat. Wir wissen es nicht.

Liebig Taschenkalender 1889 – 1897


 

Ich habe beschlossen, daß es wieder mal Zeit ist, euch etwas von Liebig vorzustellen.

Zu diesem Zweck wurden diese beiden Taschenkalender ausgewählt, zwei schöne Ephemera-Stücke aus dem Fin de siecle.

Der obere, von 1897, stammt aus Deutschland und wirbt neben dem Fleisch-Extract für das Liebig-Pepton, einem „Kräftigungsmittel für Schwache, Blutarme und Kranke, namentlich Magenleidende.“

Der untere Kalender aus dem Jahr 1889 ist aus den USA, etwas kleiner als der deutsche und nur einmal gefaltet.
Liebig Kalender 1897 1889

 

 

Beide Kalender waren recht schwer zu finden. Wer möchte, kann in ebay mal schauen. Wenn welche auftauchen, gehen sie regelmäßig zu stolzen Preisen über den Tisch. Man findet sie auch an anderen Orten. Wo, das verrate ich euch aber nicht.

Liebig Kalender 1897 1889

 

 

Die Haushaltungs-Kalender in Buchform hatte ich euch bereits vorgestellt. Seht dazu hier.   Wer mehr Beiträge zu Liebig lesen möchte, der möge auf eines der nachfolgenden Schlagworte klicken.

Liebig Haushaltungs-Kalender aus dem frühen 20. Jh.


Die Liebig Haushaltungs-Kalender der 1890er Jahre hatten wir bereits.

Heute geht es mit den Kalendern nach 1900 weiter. Inhaltlich sind sie den Vorgängern recht ähnlich, allerdings ab 1901 in größerem Format und mit schönerem Buchdeckel. Wenn sie nicht so schwer zu finden und etwas preiswerter wären, hätte ich sie bestimmt alle.

1900:

Liebig Haushaltungs-Kalender 1900

Liebig Haushaltungs-Kalender 1900

Liebig Haushaltungs-Kalender 1900

1901:Liebig Haushaltungs-Kalender 1901

 

1902: hat einen eigenen Artikel, den ihr hier findet.

1903:Liebig Haushaltungs-Kalender 1903

1904:

Liebig Haushaltungs-Kalender 1904

Liebig Haushaltungs-Kalender 1904

Der bürgerliche Wochen-Küchenzettel für jede Jahreszeit.Liebig Haushaltungs-Kalender 1904

Was täten wir ohne ihn?Liebig Haushaltungs-Kalender 1904

1905:Liebig Haushaltungs-Kalender 1905

1906:Liebig Haushaltungs-Kalender 1906

1911:Liebig Haushaltungs-Kalender 1911

1912:Liebig Haushaltungs-Kalender 1912

Andere Artikel zum Thema Liebig hier.

Das Essen ist des Tisches Zier, das Tischtuch übersehen wir – Liebig Haushaltungs-Kalender aus dem 19. Jh.


Ein Haushaltungs-Kalender war bei unseren Urgroßmüttern ein praktisches Büchlein um einen ordentlichen Haushalt zu führen. Er birgt nicht nur einen Jahreskalender und zeigt die bevorstehenden Feiertage auf. Nein, er enthält auch Rezepte, Raum für Notizen, Ausgaben oder anstehende Besorgungen und er bietet Platz um eigene Rezepte zu notieren.Liebig Haushaltungs-Kalender 1890

 

 

Die Firma Liebig – ein Pionier der gezielten Produkt-Werbung – hat es sich nicht nehmen lassen, an die fleißigen Hausfrauen des Landes Kalender in wunderschönen Chromolithographie-Deckeln zu verteilen. Hier drüber und die folgenden beiden Bilder sind vom Kalender 1890 – der leider nach 124 Jahren schon etwas mitgenommen aussieht.

Liebig Haushaltungs-Kalender 1890

 

Liebig Haushaltungs-Kalender 1890

 

Der Kalender von 1894 zeugt ebenfalls von eifrigem Gebrauch. Leider hat die emsige Hausfrau oder Köchin sich einige Rezepte ausgeschnitten. Falls das Essen danach besser geschmeckt hat, sei es ihr verziehen.
Liebig Haushaltungs-Kalender 1894

Liebig Haushaltungs-Kalender 1894

Liebig Haushaltungs-Kalender 1894

 

 

Der Kalender von 1895 ist bedauerlicherweise auch ziemlich schlecht erhalten.Liebig Haushaltungs-Kalender 1895

 

Er wurde seinerzeit halt dazu benutzt, wozu er gedacht war.Liebig Haushaltungs-Kalender 1895

 

Liebig Haushaltungs-Kalender 1895

 

Bestimmt wurde so manches Rezept daraus gezaubert. Gab es im Januar vielleicht eine Reichssuppe und die nachfolgenden 6 Gänge.

Liebig Haushaltungs-Kalender 1895[Fortsetzung] richtet man über den folgenden drei Einlagen an. Ein junges Hähnchen wird in einer mit Speck- und Wurzelscheiben belegten Kasserolle mit guter Bouillon langsam gedämpft, das Brustfleisch in Streifen geschnitten, und alles übrige Fleisch nebst etwas Luftspeck gewiegt und durchgestrichen. Diese Fleischmasse wird mit Ei, Semmel und Gewürz vermischt, mit Krebsbutter rot gefärbt und zu kleinen Klößchen geformt, die in der Hühnchenbouillon gar ziehen. Auch hat man drei Trüffeln in Rotwein gargedämpft und in Scheiben geschnitten. Die Zuthaten werden in die Terrine gelegt und die Suppe darüber gegossen.

 

Als letzten Vertreter der Liebig’s Fleisch-Extract Haushaltungs-Kalender vor 1900 kommt ein Exemplar von 1898. Bei diesem fehltleider eine Ecke des Buchdeckels.

Liebig Haushaltungs-Kalender 1893

Liebig Haushaltungs-Kalender 1893

 

Ich habe euch hier eine repräsentative Übersicht des Inhalts beigefügt. Falls jemand die Rezepte ausprobieren möchte, meldet euch.Liebig Haushaltungs-Kalender 1893

Liebig Haushaltungs-Kalender 1893

Liebig Haushaltungs-Kalender 1893

Liebig Haushaltungs-Kalender 1893

Liebig Haushaltungs-Kalender 1893

Liebig Haushaltungs-Kalender 1893

Liebig Haushaltungs-Kalender 1893

 

 

Zum Abschluß noch ein Rezept für die Kranken unter uns – Kalbshirn für Kranke. Klingt eklig, schmeckt aber bestimmt nicht schlecht. Mahlzeit!

Liebig Haushaltungs-Kalender 1895

Die Liebig Fleisch-Extract Haushaltungs-Kalender gab es natürlich auch noch nach der Jahrhundertwende. Dazu später mehr.

Andere Artikel zum Thema Liebig hier.

Zwei Durchgänge, zwei Fahrstühle, ein Lesesaal – ein Kaufhaus-Mini-Kalender von 1909


 

Taschenkalender waren schon immer hilfreich, wenn man sie zur Hand hatte. Was heute im Mobiltelefon gespeichert ist, wurde früher mühselig mittels Bleistift oder Füllfederhalter in ein kleines Kalenderbüchlein eingetragen. Damals gab es aber keine Erinnerungsfunktion und man musste selbst daran denken, auf dem Laufenden zu bleiben.

Allerdings war der Blick in den Kalender ein seinerzeit üblicher Vorgang im Tagesrhythmus. Das führte dazu, daß dem Kalender neben den eigentlichen Tages-, Wochen- oder Monats-Seiten mit der Zeit noch andere nützliche Informationen beigefügt wurden, die man gern zur Hand hatte, wenn man sie benötigte.

Und von dort war es nicht weit zur eingefügten Werbung.

Hier habe ich ein besonders kleines Exemplar des Kaufhauses „Aux Deux Passages“ in Lyon aus dem Jahr 1909, das zu Werbezwecken an die geschätzte Kundschaft verteilt wurde.

Mini-Kalender Aux Deux Passages 1909

Mini-Kalender Aux Deux Passages 1909

Neben dem Kalender gab es Angaben zum Taxi-Preis (oder waren es noch Kutschen?). Innenstadt Lyon, 2 Personen zwischen 6 Uhr morgens und Mitternacht, pro Fahrt 1,50 Franc; pro Stunde 2 Franc, zwischen Mitternacht und 6 Uhr 2F bzw. 2,50F, für 4 Personen entsprechend mehr. Auf der rechten Seite sind die Preise für Fahrten ins Umland angegeben.Mini-Kalender Aux Deux Passages 1909

 

Zwei Fahrstühle, ein Lesesaal, so viel Luxus hatte man gern.Mini-Kalender Aux Deux Passages 1909

 

Der eigentliche Kalender inklusive Namenstage. Sofern jemand eine Idee hat, was die 4 Werte rechts unten bedeuten, bitte einen Kommentar schreiben. Ebenso für die Zeile unterhalb des Monatsnamens.Mini-Kalender Aux Deux Passages 1909

 

Tarif für Briefe und Pakete: frankierte Briefe 10, unfrankierte 20 Centimes. Der Hinweis, daß unfrankierte Briefe mit einer einheitlichen Gebühr des doppelten Wertes der fehlenden Briefmarken zu bezahlen sind, sollte damals der noch immer verbreiteten Angewohnheit entgegenwirken, Briefe unfrankiert einzuwerfen und die Post mit der Eintreibung der Gebühr zu belasten. Zu diesem Zweck wurden seinerzeit (also ca. 50 Jahre zuvor – 1865) die Briefmarken eingeführt.

Rechts sind noch weitere Zusatzleistungen angegeben.

Mini-Kalender Aux Deux Passages 1909

Und ganz zum Schluß noch ein mikroskopisch kleiner Stadtplan der Lyoner Innenstadt, der aber trotzdem kein bisschen ungenau ist.Mini-Kalender Aux Deux Passages 1909

 

Andere Werbegaben französischer Kaufhäuser haben wir z.B. hier.

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