Mit Gott – Geschäftsbuch eines Goldschmieds – 1905 bis 1931


Vor zehn Wochen habe ich euch versprochen, zum Tagebuch des Goldschmieds Adolph Tresselt auch das zweite seiner Geschäftsbücher nachzureichen. Das passiert heute.

Der Grund, warum ich so lange damit gezögert habe ist der wesentlich größere Umfang, sowohl zeitlich als auch inhaltlich.

 

Damals üblich, heute vermutlich höchstens noch in Bayern möglich, wurde das Buch mit einer schönen Vignette und dem Aufruf „Mit Gott!“ eingeleitet.

 

 

Das Format der Einträge ist recht einfach nachzuvollziehen. Zu Beginn gibt es einige Seiten, die jeweils einem Geschäftspartner gewidmet sind. Den Einträgen zufolge hat unser Herr Tresselt Aufträge anderer Geschäftsleute, wahrscheinlich Juweliere ausgeführt. Ich zeige euch die Einträge für Herrn Christoph Becker, einen Goldwarengroßhändler aus Dresden, Wilsdrufferstraße 9.

 

 

Als sparsamer und gewissenhafter Geschäftsmann nutzte man jedes Stück freie Seite aus – wie z.B. nach Erlöschen der Geschäftspartnerschaft mit Firma Becker und fertigte auf der übrigen halben Seite Kopien von abgesandten Briefen an. Hier zwei Briefe von 1917, also 9 Jahre später.

 

Versicherungen:

 

Detail:

 

Wie weit die Gewissenhaftigkeit ging, sehen wir auf dieser Seite, die ich euch im Anschluß abgeschrieben habe:

Mutter hat an Wäsche erhalten:

14. Juni – 7 weiße Taschentücher, 1 rotes, 1 grünes Taschentuch, 4 Tricothemden, 1 graue Hose, (irgendwelche) Kragen

Raggs Waschanstalt:

23. August 1920: 3 Stück Bettücher, 2 “ Bettbezüge, 3 “ Kopfkissenbezüge, 1 “ Steppdeckenlaken, 1 Oberhem mit Piqué-Einsatz

zurück erhalten am 3. September 1920, Betrag Mk 10,05

 

 

Hier beginnt das eigentliche Kassenbuch:

Im Januar 1921 wurden Ausgaben verzeichnet, wie z.B. am 1. Januar eine Rückzahlung über Mk 50,- an die uns schon bekannte Tante Toni und eine Ausgabe für Pneumatik an ihren Ehemann Rudolf.

Am 4. wurde ein Brod für 4,70 gekauft.

Am 11. (rot unterstrichen) musste ein neuer Glühstrumpf gekauft werden. Was das ist? Seht hier.

Milch, Bückling, Semmeln, Zucker, Brötchen, Nudeln, Fett, 2 Pfund Marmelade, Butter – er hat wirklich alles aufgeschrieben.

 

Februar 1921

Schaut euch mal die Rechnung am linken Rand an. Kann jemand herausfinden, was dort addiert wurde? Es sind fast die Beträge aus den rechten Spalten, aber eben nur fast.

 

März 1922 – Die Preise fingen im Schlepptau der Reparationszahlung nach den verlorenen Ersten Weltkrieg an zu steigen.

 

Springen wir zum November desselben Jahres, sehen wir, wie die ersten vier Wochen der beginnenden Hyperinflation sprichwörtlich zu Buche schlugen. Innerhalb der letzten 12 Monate war der Wert der Mark auf ein Zehntel gefallen. Eine Mark war somit nur noch 10 Pfennige wert.

 

Der Dezember brachte erneut eine Verdopplung der Einnahmen und die Spalte am linken Rand begann eng zu werden. Am 13. und 18. 12. war ein Brod noch für 252 Mark zu haben.

 

 

Januar 1923 – Brod 266 bis 450 Mark, auch hier ging es an’s Eingemachte. Am 9. amerik. Dollar für 8800 Mark eingetauscht, am 26. zwei Krönungstaler auf dem Postamt für 9000 Mark eingewechselt.

 

 

Februar 1923 – Brod 550, ein Brathering 500, Chocolade 2000 und zwölf Pfannkuchen 1200 Mark

 

Mai 1923 – Brod 690 und 760 Mark

 

 

Im Juni 1923 wurden die Nullen in den Preisen nochmals mehr, Brod 2280 bis 2620 Mark

 

 

Juli 1923 – Brod 3720, 2 Semmeln, 2000 Mark

 

Irgendwann war die Inflation überstanden, es gab neues Geld und das Leben ging weiter. Allerdings pegelten sich die Aufträge auf niedrigerem Niveau ein. 1927 reichte eine Seite schon für zwei Monate.

 

 

Zwischen den Seiten findet sich hier und da so manche Notiz.

Da mein Schreiben vom 26. Juni bis jetzt unbeantwortet blieb, erlaube ich mir Ihnen einliegend 1 Tratto (Abschnitt) über mein Guthaben per Ende Februar 07 nach Abzug von 10 % auf brutto Mk 190,30 netto per 31.7.07 zu geben & bitte mir dieselbe mit Ihrem Receipt versehen baldigst retournieren zu wollen.

Hochachtend gez Steinwehr

Weiter hinten habe ich noch eine Geschäftspartner-Seite mit Eintragungen von 1906 gefunden. Ob eine Spazierstock-Fabrik heute noch florieren würde? Ich wage es zu bezweifeln.

Das neuesten Einträge, die sich seltsamerweise nicht am Ende des Buches befinden, sind vom April 1931. Das hier jedoch als letztes eingetragen wurde, lässt das Löschblatt erahnen.

Weit hinten im Buch weitere Geschäftspartner:

Das Privat-Conto mit Unmengen von Vergleichspreisen. Wer sich dafür interessiert, wird hier fündig. 4. Mai 1921, 1 Brod 50 Pfennige

Weitere Ausgaben – man beachte am 14. Dezember 1916 Außergewöhnliches 1/3 Anteil für 6 Mk. Das dürfte ein Drittel-Los der Weihnachtslotterie gewesen sein. Am 21. und 31. 12. gibt es den Eintrag „Bad 60 Pfg.“. Hier ist Herr Tresselt wohl in eine Badeanstalt gegangen und hat ein Wannenbad genommen.

Zum Schluß dieses Artikels, obwohl das Buch noch viel mehr zu bieten hat, noch ein Beispiel des größten Desasters, daß einem Geschäftsmann widerfahren kann. Ein Fehlbetrag von Mk 25,06 in der Kasse.

 

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Anpassung der Preise – Inflation 1922


Über die Inflation gab es hier schon einige Artikel. Meistens beschäftigten sie sich mit dem Bürger in seiner Rolle als Kunde. Er ging zur Arbeit, bekam sein Geld und musste sich sputen, es im Laden auszugeben, bevor es nichts mehr wert war.

Wie erging es aber einem Laden? So richtig durchschaut habe ich die Überlebensstrategie eines Geschäfts zu Zeiten der Hochinflation noch nicht. Konnte man sich Waren auf Lager legen? Was geschah mit meinen Umsätzen am Ende des Tages? Geld in den Tresor zu legen war bestimmt nicht die cleverste Idee.

Man kann davon ausgehen, daß der Verkäufer auf der Gewinnerseite war, da er seine Waren stets zu viel niedrigeren Preisen einkaufte, als er sie verkaufte.

Wie die Lieferanten reagierten, zeige ich euch heute anhand eines Briefes von der Besteck-, Messer- und Scherenfirma Zwilling. Diese Firma ist übrigens eine der ältesten Marken der Welt. 1731 gegründet, gab es Zwilling in Solingen bereits 150 Jahre vor der großen europäischen Gründungswelle, und es gibt sie noch heute.

 

 

Dieser Brief ging im August 1922 – also im Höhenflug der Preise während der Hyperinflation – an die Einzelhändler. 440% bzw. 475% Aufschlag, das ist doch mal was. Für alle, die schlecht in Mathe sind: Für einen Besteckkasten, den ich bisher für 100 Mark kaufen konnte, waren nun, wenn das Besteck versilbert war, mindestens 575 Mark fällig. Und wie ich euch im Artikel über die Hyperinflation schon erläutert hatte, war das nicht das Ende.

Unsichere Zeiten gab es schon immer, besonders wenn man sich auf solch unzuverlässige Dinge wie Geld verlassen hat. Und je lauter Staat und Wirtschaft den Verfall des Goldpreises und die Empfehlung zum Verkauf betonen, desto klüger war es bisher schon immer, sich dieses Edelmetall an einem sicheren Ort zu deponieren.

Isidor Braunstein, Varna, Rumänien


Neulich habe ich einen Brief gekauft, ohne viel darüber zu wissen. Ich wollte einmal sehen, ob man aus dem Nichts Informationen zu Personen finden kann, über die man vorher überhaupt nichts weiß.

 

 

 

Erst heute, während ich den Artikel für das Museum schreibe, versuche ich mehr über den Absender und Empfänger herauszufinden.

Hier das Ergebnis:

Varna ist eine Stadt an der bulgarischen Küste des Schwarzen Meeres.

Über Herrn Isidor I. Braunstein findet man leider nichts heraus. Daß er ein Unternehmer war, legt der Geschäftsbrief nahe.

Ich habe keinen Briefmarkenkatalog von Bulgarien und kann darum keine Datierung vornehmen. Die Marken hatten ursprünglich einen Wert von 50 Stotinki und wurden mit 3 Lewa überdruckt. Er könnte somit in der Zeit der beginnenden Inflation abgeschickt worden sein.

Wohin ging der Brief?

Der Empfänger war Herr W. Gollin, Aktien Gesellschaft (Mechanische Weberei), Gera (Reuss), Allemagne.

Zu dieser Firma konnte ich hier folgende Informationen finden: Presshefen-Fabrik Osterland AG: Gründung 1906 in Pforten, dann nach Gera verlegt. Bis 1913: Presshefenfabrik Osterland AG, bis 1920: Brennerei Osterland AG, bis 1922 AG Osterland Galvanisch-Elektromechanische Werkstätten, dann W. Gollin AG Mechanische Weberei. 1926 wurde das Konkursverfahren eröffnet.

Tadaa, schon wissen wir, daß der Brief zwischen 1922 und 1926 geschickt wurde. Vorher hieß die Firma anders, hinterher gab es sie nicht mehr.

Presshefe ist übrigens die noch heute erhältliche, konzentrierte Hefe zum Backen. Einen anderen Artikel mit dem unerwarteten Thema Hefe gab es hier.

Herr Braunstein war Jude, wie man aus seinem Vor- und Nachnamen unschwer erkennen kann. Ich habe keine Vermerke über einen Einwanderer in die USA gefunden, die zeitlich passen könnten. 14 Isidor Braunsteins gab es bei den US-Volkszählungen, davon 4 Einheimische und 10 Zugereiste aus Russland, Rumänien und Ungarn. Vielleicht musste er auch gar nicht aus seiner Heimat fliehen. Wie ich im Spiegel 22/1969 gefunden habe, „In Bulgarien scheiterten deutsche Befehle zur Judenverfolgung am geschlossenen Widerstand der bulgarischen Bevölkerung, die im Mai 1943 in Sofia gegen den Abtransport der Juden auf den Straßen und vor dem Königspalast demonstrierte. In einem Gestapo-Geheimbericht hieß es: „Mit Armeniern, Griechen und Zigeunern groß geworden, findet der Bulgare an dem Juden keine Nachteile, die besondere Maßnahmen gegen ihn rechtfertigen.““.

In den KZ-Deportationslisten finde ich eine Adelaide Mechanick, geborene Braunstein. Sie wurde in Rumänien geboren, lebte in Drancy, Frankreich, von wo sie am 25.3.1943 nach Sobibor in Polen deportiert wurde. Dort starb sie nur 5 Tage später. Die Todesart dürfte sich dadurch von selbst ergeben.

 

Das ist alles, was zu dem Artikel des Tages erzählt werden kann. Habt ihr mehr Informationen, dann schreibt mir einen Kommentar.

 

 

 

 

Reichsmark-Banknoten


In der Serie deutscher Banknoten ist heute das Papiergeld des Deutschen Reiches aus der Zeit vor der Inflation an der Reihe, vorgestellt zu werden. Vereinzelt sind ein paar Scheine dabei, die nach überwundener Inflation ausgegeben wurden.

Ich habe für euch die Scheine nicht nach Ausgabejahr sortiert. Stattdessen erschien mir eine Sortierung nach Wert sinnvoller.

Die Zeit um den Ersten Weltkrieg zeichnete sich dadurch aus, daß Banknoten immer häufiger in Gebrauch kamen. Heute weitestgehend vergessen ist, daß sogenannte Geldscheine genau genommen kein Geld sind. Sie sind eigentlich nichts weiter als Quittungen über die Einlieferung einer bestimmten Menge Münzgeldes. Aus Gewichts- und Sicherheitsgründen gab man Silber- und Goldmünzen bei Banken ab und bekam dafür eine Banknote – eine Banknotiz.

In Zeiten des Krieges und nach verlorenen Kriegen ersetzten Geldscheine das Münzgeld nicht zuletzt aus Metallmangel. Banknoten zu drucken ist preiswerter als das Prägen der Münzen. Daher war im Deutschland um den Ersten Weltkrieg bereits Papiergeld in Stückelungen von einer und zwei Mark üblich. Seht selbst.

Reichsbank 1 Mark 1920 1924

1 Mark – 1920, 1924, 1914

 

Reichsbank 2 Mark

2 Mark – 1914, 1920, 1924

 

Während die Banknoten in den 1910er Jahren noch reich verziert und verschnörkelt waren,

Reichsbank 5 Mark 1917 1914

5 Mark – 1917, 1914 (jeweils Vorder- und Rückseite)

 

kamen in den 1920er Jahren Jugendstilelemente in Mode.

Reichsbank 10 Mark 1920

10 Mark – 1920 (vorn, hinten)

 

1908 – letzte Ausläufer des Historismus. Kräftige Frauen lehnten an schöner Architektur.

Reichsbank 10 Mark 1908

10 Mark – 1908 (Rückseite)

Reichsbank 10 Mark 1908

10 Mark – 1908 (Vorderseite)

Reichsbank 20 Mark 1908

20 Mark – 1908 (Vorderseite)

Reichsbank 20 Mark 1908

20 Mark – 1908 (Rückseite)

Reichsbank 20 Mark 1914 1918

20 Mark – 1914 (Rückseite), 1915 (Vorderseite)

Reichsbank 20 Mark 1914 1918

20 Mark – 1914 (Vorderseite), 1915 (Rückseite)

Reichsbank 20 Mark 1918

20 Mark 1918

Reichsbank 50 Mark 1906 1914

50 Mark – 1906

Reichsbank 50 Mark 1906 1914

50 Mark 1914

Reichsbank 50 Mark 1919

50 Mark – 1919

50 Reichsmark 1920

50 Mark – 1920 (Vorderseite)

50 Reichsmark 1920

50 Mark – 1920 (Rückseite)

100 Reichsmark 19080207

100 Mark – 1908 (vorn)

100 Reichsmark 19080207

100 Mark – 1908 (hinten)

100 Reichsmark

100 Mark – 1910 (vorn)

100 Reichsmark

100 Mark – 1910 (hinten)

100 Reichsmark 19201101

100 Mark – 1920

 

1922 – die Inflation näherte sich rasant. Hundertmarkscheine wurden in großen Mengen benötigt – für ein aufwändiges Design war keine Zeit mehr.

 

 

100 Reichsmark 19220804

100 Mark – 1922

 

Auf den letzten Schein ist der ursprüngliche Zweck einer Banknote noch aufgedruckt:

Reichsbanknote (Notiz) – Einhundert Mark zahlt die Reichbankhauptkasse in Berlin gegen diese Banknote dem Einlieferer. Vom 1. Januar 1923 ab kann diese Banknote aufgerufen und unter Umtausch gegen andere gesetzliche Zahlungsmittel eingezogen werden. Berlin, den 4. August 1922, Reichsbankdirektorium

 

Strassenbahngeld – 1922


Die Inflation zog seltsame Aktionen nach sich. Da Kleingeld oft weniger wert war als das Metall aus dem es geprägt war, hortete man Münzen um sie zum Metallwert zu verkaufen. Irgendwann blieben die Münzen aus und Wechselgeld konnte nicht herausgegeben werden. Das Vertrauen ins staatlich ausgegebene Geld war sowieso abhanden gekommen. Als Konsequenz ließen  Unternehmen eigenes, sogenanntes Notgeld drucken.

Mein heutiges Ausstellungsstück wurde von der Berliner städtischen Straßenbahn Gesellschaft herausgegeben. Ein Schein über 2 Mark berechtigte wahrscheinlich zu einer Fahrt.

 

 

Auf den Rückseiten wurden Motive aus der Geschichte der Personenbeförderung aufgedruckt. Neben der hier abgebildeten Berliner Personenpost gab es die Erste Elektr. Eisenbahn, die Berliner Mietdroschke, die Benzindroschke und weitere.

 

 

Leider bin ich auf diesem Gebiet nicht sehr bewandert. Ich würde mich freuen, wenn jemand Licht ins Dunkel bringen kann. Kostete ein 2-Mark-Schein immer zwei Mark oder handelte es sich um eine Art Fahrkarte, die zu unterschiedlichen Preisen gehandelt wurde?

Soll und Haben – Sparkassenabrechnung


Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Banken verteilen Zinsen.

Aber wie sah das 1922 aus? Dazu habe ich hier eine Abrechnung eines Sparbuches, das mir Rätsel aufgibt:

Abrechnung zum Sparbuch 1922

 

Im März 1922 hatte die Mark nur noch in etwa den 500. Teil des Wertes vor dem ersten Weltkrieg. (d.h. für 500 Mark konnte man im März 1922 so viel kaufen, wie für eine Mark zu Beginn 1914).

Mit diesem Vorwissen verliert der Wert des Sparbuchs plötzlich enorm. Bereits im Oktober 1922 war der Wert der Mark auf ein Tausendstel gefallen. Und 1923 ging die Talfahrt so richtig los. Das hatte ich euch ja hier bereits vorgestellt. Ich glaube, das beste, was man zu dieser Zeit tun konnte, war, alles Geld so schnell wie möglich auszugeben und sich dafür Waren, Edelmetalle oder harte Währungen zu kaufen.

Und nun meine Frage an die geneigte Leserschaft: Die Zeile Sollzinsen . . . . . 219,- klingt für mich nach Bezahlung an die Bank. Normalerweise bekommt man doch auf seine Spareinlagen Zinsen gut geschrieben, also Habenzinsen. Heißt das beim Sparbuch anders? Oder musste ich Strafe für meine Sparsamkeit zahlen?

 

Anleihe des Deutschen Reichs


Ich habe sie neulich in der Ausstellung „Der Erste Weltkrieg in 100 Objekten“ des Deutschen Historischen Museums in Berlin gesehen und dachte mir: „Die hast Du doch auch.“

Eine Schuldverschreibung aus der 5. Anleihe des Deutschen Reiches von 1917. Sie diente zur Finanzierung des Ersten Weltkrieges und war letzten Endes, genau wie das Programm „Gold gab ich für Eisen“ doch bloß eine riesige Geldvernichtung und schließlich der Grundstein für den Wertverlust des deutschen Geldes und den Zusammenbruch der Wirtschaft.

Zurückgezahlt hat das Deutsche Reich meines Wissens nichts.

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