Insektentod für unterwegs – Teil 2


Vor wenigen Tagen gab es das Insektizid, heute folgt die Spritze.

Bevor es die heute so nützlichen Spraydosen gab, wurden Flüssigkeiten noch mittels Handarbeit zerstäubt. Nahezu jede dünnflüssige Flüssigkeit konnte in feinen Nebel verwandelt werden. Dazu wurde nicht mehr benötigt, als ein Behälter, in dem sich das Sprühgut befand und eine Vorrichtung, um es anzusaugen und durch ein sehr kleines Loch herauszublasen.

 

Insektenspritzen wie diese waren für das Grobe zuständig. Kleinere Ausgaben kennt ihr vielleicht von Parfümzerstäubern die entweder durch einen Gummiball oder durch ein Pusteröhrchen bedient wurden. Heute gibt es vermehrt wieder Pumpzerstäuber, die einer Sprayflasche ähneln, allerdings mittels Fingerkraft gepumpt werden.

Wie funktionierte unser Zerstäuber?

 

Links unten wurde der Glasbehälter mit Diabol-Insektizid angeschraubt. Darin befestigte man den mitgelieferten Gummischlauch. Wurde die Handpumpe nun bedient, blies vorn ein starker Luftstrom aus dem Kolben und saugte durch den entstehenden Unterdruck das Diabol durch das kleine Röhrchen und zerstäubte es.

Diese Variante sollte eine Universalspritze sein, an die Behälter unterschiedlicher Marken geschraubt werden konnten. Leider waren die Gewinde und Öffnungsgrößen letztendlich dann doch verschieden, so dass man einen Diabolbehälter aufhob und anderes Zeug (z.B. FLIT) nachfüllte.

Meine Spritze stammt übrigens aus Schweden und ist gar nicht so alt. Ich vermute, sie stammt aus den 1980er Jahren, da der Kolben aus Blech und der Griff aus Holz ist.

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