Filmvorführkarte – 1943


Heute habe ich etwas für euch, das ich erst vor wenigen Tagen auf dem Flohmarkt gefunden habe.

Das ist eine Faltkarte, die einem Filmvorführer gestattet, den genannten Film in seinem Kino vorzuführen. Nicht jeder x-beliebige Film durfte nach Lust und Laune gezeigt werden. Alles musste von der Film-Prüfstelle koordiniert werden. Das ist auch heute noch so. Diese Stelle legt fest, ob ein Film für Zuschauer ab 0, 6, 12, 16, 18 Jahren oder nur von Erwachsenen angesehen werden darf.

In unserem Fall wurde der Deutschen Film-Herstellungs- und Verwertungsgesellschaft m.b.H. (aus Berlin-Tempelhof) die Erlaubnis erteilt, den Film „Deutsches Land in Afrika“ von 1939 vorzuführen. Die Webseite dieser Gesellschaft findet ihr hier, die Infos zum Film hier.

Auf der Vorder- und der ersten Innenseite findet ihr eine kurze Beschreibung des Teams und des Inhalts. Die Inhaltsangabe ist jedoch recht ungenau. Wer sich den Film anschaut, wird bemerken, dass hier neben dem beschriebenen Inhalt auch über den „Kolonialraub durch die Gegner im Weltkriege mit der Begründung der Kolonialen Schuldlüge“ und die „Behauptung, Deutschland habe die Eingeborenen misshandelt und sei unfähig zu kolonialisieren.“ (Zitate) gearbeitet wird.

Das Werk bestand aus 4 Filmrollen, deren Länge ihr hier seht. So wusste der Vorführer, wann der Rollenwechsel bevorstand.

Beachtet bitte die Notiz: Der Film ist staatspolitisch wertvoll und volksbildend. (Diese Anerkennung hat Gültigkeit bis 31. Mai 1945.)

Der Film kursiert auf YouTube. Wer ihn sich ansehen möchte, klickt hier.

Dass sich alle Kolonialmächte nicht mit Ruhm bekleckert haben, hatte ich euch seinerzeit schon einmal hier erzählt.

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Ein Lesezeichen aus China – UPDATE: Die Quittung einer Wechselstube in Japan


Heute stelle ich euch etwas vor, von dem ich selbst nichts weiß.

 

Es lag als Lesezeichen in einem alten Buch. Und das ist auch schon alles, was ich darüber weiß. Mein Chinesisch ist begrenzt. Darum kann ich nicht lesen, was da steht. Wie noch weitere chinesische Dinge in meinem Besitz, könnte dieses Etwas aus der Zeit um 1900 stammen, zu der mein Ur-Onkel in Kiautschou stationiert war, um unsere deutschen Kolonien zu verteidigen.

Alle Artikel zu diesem Thema findet ihr übrigens hier.

Ein Update findet ihr im Kommentar. Es handelt sich also um eine Quittung, die vermutlich aus einer Wechselstube stammt. Danke Mitsuhiro Sato-san!

Liebig’s Fleisch-Extrakt Aktie


Heute ist es mal wieder an der Zeit, euch eine meiner Aktien vorzustellen. Daß ich ein Sammler von allem bin, was mit Liebig’s Fleisch-Extrakt zusammenhängt, wissen meine treuen Museumsbesucher ja bereits. Um alle bisher erschienen Artikel zum Thema zu lesen, klickt hier.

Heute soll es um eine ziemlich alte Aktie der Liebig’s Extract of Meat COmpany aus London gehen. LEMCO, wie sie in Großbritannien genannt wurde, war das, was man heute als Konzernmutter bezeichnen würde. Die Produkte von LEMCO oder Liebig habe ich in den vorherigen Artikeln schon ausführlich beschrieben. Daher direkt zur Aktie:

 

Was genau diese Aktie alles erlebt hat, kann man heute nicht mehr herausfinden. Auf jeden Fall war ein Brand dabei.

Herausgegeben am 17. September 1903 hat sie zwei Weltkriege erlebt, bei denen sie wahrscheinlich zur falschen Zeit am falschen Ort aufbewahrt wurde. Dabei hat sie eine Ecke eingebüßt und einen Brandfleck abbekommen. Auch die Kanten haben schon bessere Zeiten erlebt.

Allerdings habe ich eine Aktie mit schöner Ausgabenummer: 17999. Die Aktie selbst ist nicht sehr umfangreich. Gerade einmal ein Share im Wert von 5 Englischen Pfund. Das ist nicht viel, wurde aber während der Laufzeit mehr.

Ich hoffe, meine Museumsbesucher mit mehr Wissen um historische Wertpapiere können uns auch diesmal in den Kommentaren mit Detailinformationen versorgen. Wenn ich die Rückseite richtig deute, durchlebte meine Aktie in ihrem aktiven Dasein mehrere Splits, nämlich 1907, 1921 und 1925. Die Kapitalerhöhung kann von den blauen und grünen Stempeln auf der Rückseite abgelesen werden. Gab es bei Ausgabe 1903 100.000 Shares im Wert von £5, wuchs die Anzahl der Anteile auf, 120.000, dann 300.000 und schließlich 400.000.

 

Leider weiß ich nicht, was der letzte Stempel im Rechteck bedeutet. Ebenso ist mir der graue Stempel am oberen Rand unklar. Es könnte sein, daß es sich dabei um weitere zwei Kapitalerhöhungen in den Jahren 1942 und 1959 handelt. Da allerdings dort nur noch von £1 pro Share gesprochen wird, frage ich mich, ob es eine Kapitalverringerung im Aktiengeschäft gibt.

Ich bin auf meine Kommentare gespannt und bedanke mich schon jetzt für Informationen.

Damit endet der heutige Artikel auch schon. Bleibt mir gewogen und freut euch auf weitere spannende Details.

Flugblatt Reichskolonialbund


Über deutsche Kolonien gab es in älteren Artikeln an dieser Stelle schon einiges zu erfahren. Mühsam erobert, haben wir sie mit der Niederlage des Ersten Weltkrieges an die Sieger abtreten müssen.

Ungeachtet dessen, daß üblicherweise die Kolonialmacht erheblich größeren Nutzen aus einer Kolonie zieht, als die Bewohner der annektierten Gebiete, auch wenn es ihnen häufig anders erzählt wurde, betrachte ich Kolonien nicht als Notwendigkeit, sein Volk zu ernähren und zu versorgen.

Anders war das in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg und bis zum Zusammenbruch des Dritten Reiches. Man fühlte sich durch die Siegermächte und die Fortnahme der Deutschen Kolonien betrogen. Die große Zahl Arbeitsloser war ein willkommenes Propagandamittel um die „Volk ohne Raum„-Expansion zu legitimieren.

Reichsstatthalter General Franz Ritter von Epp wurde 1936 zum Bundesführer des Reichskolonialbundes ernannt. Das war die gleichgeschaltete Organisation aller deutschen Organisationen, die sich die Wiedererlangung und Neueroberung von Kolonien auf ihre schwarz-weiß-roten Fahnen geschrieben hatten.

Im Text wird um eine Mitgliedschaft im Reichskolonialbund geworben. „… Volksgenossen und =genossinnen, stellt Euch in der kolonialen Kampffront hinter den Führer und werdet Mitglied im Reichskolonialbund!“

Die Argumente oben entstammen einer Rede Hitlers: „Die 136 Menschen auf den Quadratkilometer in Deutschland können – selbst bei den größten Anstrengungen und genialster Ausnützung des vorhandenen Lebensraumes – ihre vollkommene Ernährung aus dem Eigenen nicht finden … Wenn das deutsche Volk und das Deutsche Reich nicht fünfzehn Jahre lang ausgepreßt und um seine gesamten internationalen Ersparnisse gebracht worden wäre, wenn es nicht seine gesamten Auslandskapitalien verloren hätte, und wenn es vor allem noch seine eigenen Kolonien besäße, dann würden wir die Aufgaben jedenfalls leichter zu meistern in der Lage sein. … Deutschland kann nicht auf die Lösung seiner kolonialen Forderungen verzichten. Das Lebensrecht des deutschen Volkes ist genau so groß wie die Rechte der anderen Nationen.“ (Proklamation des Führers auf dem Parteitag der Ehre)

Ich habe zwar noch eine Biographie über Herrn Ritter von Epp in meinem Regal, aber gelesen habe ich sie ehrlich gesagt, noch nicht. Sie stammt aus dem Jahr 1939 und müsste eigentlich Infos zum Reichskolonialbund enthalten. Mal sehen.

 

 

Da unter der Überschrift zu lesen ist „Bundesführer: Reichsstatthalter General Ritter von Epp“ und er diesen Titel nur zwischen 1936 und 1943 führte, desweiteren das Hitler-Zitat vom Reichsparteitag im September 1936 stammt, datiere ich unseren heutigen Artikel des Tages auf die Zeitspanne zwischen 1937 und 1943.

Die Flagge des Reichskolonialbundes in farbig kann uns Wikipedia zeigen, auf dem Flugblatt ist sie ja nur schwarz-weiß:

„Flagge Reichskolonialbund2“ von Fornax – Own work by uploader. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Flagge_Reichskolonialbund2.svg#/media/File:Flagge_Reichskolonialbund2.svg

 

 

Liebig’s Fleisch-Extract – die Anfänge der Sammelbild-Werbung


Ich habe euch schon vieles aus meiner Sammlung zu Liebig’s Fleisch-Extract vorgestellt. Heute nun gibt es etwas aus den Anfängen zu sehen.

Die kostenlose Verteilung von Sammelbildern nahm ihren Anfang im Jahr 1872. Vor 144 Jahren kam ein cleverer Werbemann auf die Idee, den Kunden einen Anreiz zu geben, beim nächsten Einkauf erneut zum eigenen Produkt zu greifen. Und damals wie heute wurde auf den Ur-Instinkt des Menschen, das Sammeln, gesetzt.

Die erste Sammelbild-Serie, die in Deutschland jemals erschien, war von Liebig. Sie zeigte Ansichten der Firma in Uruguay, dem Land, in dem die riesigen Rinderherden zur Deckung des europäischen Fleischbedarfs gezüchtet wurden. Die Liebig-Fabrik unterhielt eine der gewaltigsten Farmen in Uruguay, später kam noch Fläche in Südwestafrika, dem heutigen Namibia dazu.

Haupteingangs-Thor, Weideplatz und Tränke für die Rinderheerden, Dampfkesselhaus

Allein in Uruguay wurden auf der 1.100 Quadratmeilen großen Farm (was laut des Saarland-Umrechners 1,1 mal der Größe des Saarlands oder 399.000 Fußballfeldern entspricht) in den 35 Jahren zwischen 1865 und 1900 wurden laut eines Liebig-Kochbüchleins von 1900 ungefähr 5.700.000 Rinder geschlachtet.

Wie ihr auf dem Bild oben sehen könnt, fehlt mir Bild Nummer 4 aus diesem 12-er Satz. Sollte jemand das Bild „Schlachthalle“ irgendwo herumzuliegen haben und nicht wissen wohin damit, meldet euch. Stattdessen habe ich ein anderes Bild in die Lücke gelegt. Das ist mir bisher nur zweimal unter die Augen gekommen: einmal bei einem meiner geschätzten Pariser Chromo-Händler und das zweite Mal bei ebay, wo es unglaublich schnell in meinen Besitz übergegangen ist.

Die weiteren Bilder der Serie:

Trockenplätze für die Fleischabfälle; Landungsbrücken zum Aus- und Einladen der Schiffe; Halle zum Salzen des Tasajo; Fleisch-Extract Fabrikation – Abdampfapparate

Wie ihr seht, ist die Erhaltung der Bilder unterschiedlich gut. Während das Bild in der unteren, linken Ecke einen Top-Zustand aufweist (alle Ecken sind dran, der Rand ist vollständig), musste das Bild unten rechts seine Seitenränder einbüßen, oben links fehlt sogar noch die obere Textzeile.

Einige der Bildchen habe ich fröhlicherweise doppelt, so daß ich irgendwann vielleicht mal jemanden treffe, der Bild 4 besitzt und ein anderes vermisst.

Die letzten vier Karten:

Dünger-Fabrik – Mahlen und Verpacken; Dünger-Fabrik – Oberes Stockwerk; Talgschmelze – Parterre; Talgschmelze – Oberes Stockwerk

Den Geruch auf dem Fabrikgelände, besonders auf den Trockenplätzen für die Fleischabfälle, möchte ich mir gar nicht vorstellen.

Den Wert dieser Karten kann man schwer bestimmen. Bedingt durch die geringe Menge der erhaltenen Karten schwankt er doch sehr.

Es gab übrigens noch einen Satz Sammelkarten, der ebenfalls im Jahr 1872 von Liebig herausgebracht wurde. Er erschien jedoch nur in Frankreich, ist heute nahezu unauffindbar und ich wurde extra vom British Museum eingeladen, mir ihre Einzel-Bildchen daraus anzuschauen und die Echtheit festzustellen. Sie besitzen 7 oder 8 Karten des 16-er Satzes. Einige Karten geistern in Deutschland rum. Ich glaube zu wissen, wer einen der letzten 2 bekannten kompletten Sätze besitzt und ich wusste, wer den anderen hatte. Leider ist die Dame vor einigen Jahren verstorben und ihre Sammlung ist aufgelöst worden.

Deutschlands Kolonien – noch ein Buch von 1912


Treue Leser kennen meinen Artikel vom 16. September 2014. Hier habe ich meine Traurigkeit über die schlechte Erhaltung des Buches zum Ausdruck gebracht und die Anschaffung eines besseren Exemplars überlegt.

Und nun habe ich tatsächlich eins gefunden, das mir zusagt. Es ist zwar die zweite Auflage – das 21.-40. Tausend – allerdings in ganz hervorragender Qualität und mit einer kleinen Zugabe.

Eine Widmung ist auch drin:

Walter Schönbeck erhält diese Prämie als Anerkenntnis seines Fleißes und guten Betragens. Berlin, der 28ten Septemb. 1912.

Schul-Inspektor der 25. Gemeinde-Schule Berlin.

Alle farbenphotografischen Abbildungen sind enthalten:

und zusätzlich (tataa) gibt es noch diese Mappe

in der alle achtzig Bilder nebst eines Vorworts enthalten sind.

Und darüber habe ich mich wirklich gefreut.

Nach Asche, Pfingsten, Kreuz, Luzei gedenke, dass Quatember sei – Haus-Kalender von 1891


Es gibt ein Update zu diesem Artikel vom 22. Juli 2014. siehe zwei Fotos weiter unten.  

Der Haus-Kalender – ein Büchlein, das die Familie durch das Jahr führte, Tipps und schlaue Informationen lieferte und sogar mit kleinen Geschichten aufwarten konnte. Diese Kalender gab es schon ewig, heute sind sie nicht mehr all zu oft gesehen, weil uns in der schnellebigen Zeit ein einzelnes Büchlein nicht mehr schafft, ein ganzes Jahr lang zu unterhalten.

Ich habe zwar hier zwei Kalender fotografiert, allerdings zeige ich euch weiter unten nur den von 1891. Haus-Kalender 1891 1892

Ganz zu Anfang wird dem geneigten Leser der aktuelle Stand des ortsverantwortlichen Fürstenhauses nahegebracht. So etwas musste man damals wissen um sich bei Gesprächen in Gesellschaft nicht zu blamieren.Haus-Kalender 1891 Genealogie

Weiter geht es mit interessanten Jahrestagen. 1891 war es

  • 1936 Jahre her, seit der julianische Kalender eingeführt wurde. (wenn ich mich recht erinnere, ist seitdem die Neuordnung der nun falsch benannten Monate aktuell: Sept(7)ember, Okt(8)ober, Nov(9)ember, Dez(10)ember. 2059 Jahre – und niemand hatte eine zündende Idee, die sich durchgesetzt hat); Update: Laut Wikipedia wurde der Jahreswechsel von den Römern erstmals bereits zu Beginn des Jahres 153 v. Chr. vom 1. März auf den 1. Januar verschoben. Es ist also bereits 2167 Jahre her.
  • 1858 Jahre her, daß das Leiden und Sterben Christi stattfand;
  • 621 Jahre her, daß in Deutschland das Papier erfunden (?) wurde;
  • 399 Jahre her, seit Amerika entdeckt wurde;
  • 21 Jahre her, von der Neuerrichtung des Deutschen Reiches

Wir lernen auch über die vier Quatember der verbesserten Zeit. Das kannte ich als Ungläubiger gar nicht, empfehle euch aber den Link bei Wikipedia zu lesen. Weitere Informationen zum Quatember findet ihr in meinem Artikel über Amts-Blätter von 1822, 1823 und 1824 – klickt hier

Zum Schluß gibt es auf dieser Seite Termine für Ostern und Finsternisse, sowie einen Auszug aus dem Hundertjährigen Kalender.

Haus-Kalender 1891 Quatember

Und los geht es mit den Monatsblättern – pro Monat eine Doppelseite mit Wochentag, verbessertem Monat (?), Auf- und Untergangszeiten für Sonne und Mond, Himmelserscheinungen und dem Sternzeichen. Auf der rechten Seite sind Messen, Jahrmärkte und ähnliches angezeigt,

Januar – Jänner (ein Versuch, die oben erwähnte Monatsbezeichnung sinnvoll zu aktualisieren. Da die Idee auch im Dritten Reich sehr großen Anklang fand, wurde sie nach dem Zweiten Weltkrieg dann wieder fallengelassen)Haus-Kalender 1891 Januar

Februar – HornungHaus-Kalender 1891 Februar

März – FrühlingsmonatHaus-Kalender 1891 März

April – StürmemonatHaus-Kalender 1891 April

Mai – BlüthenmonatHaus-Kalender 1891 Mai

Junius – BrachmonatHaus-Kalender 1891 Juni

Julius – HeumonatHaus-Kalender 1891 Juli

August – ErntemonatHaus-Kalender 1891 August

September – HerbstmonatHaus-Kalender 1891 September

Oktober – WeinmonatHaus-Kalender 1891 Oktober

November – WindmonatHaus-Kalender 1891 November

Dezember – ChristmonatHaus-Kalender 1891 Dezember

Anstelle von -monat ist mir auch schon mehrfach die Bezeichnung -mond untergekommen, also Heumond, Erntemond etc.

Gegen Ende kommt die Werbung. Hier für den Norddeutschen Lloyd (heute der zweite Teil der Hapag-Lloyd) und seine Transoceanischen Dampfschifffahrten z.B. von Bremen nach Newyork in 8 bis 9 Tagen oder auch von Bremen nach Ostasien (alle 4 Wochen mittwochs)Haus-Kalender 1891 Lloyd

Herren- & Knaben-Garderobe, Damen- & Mädchen-Confection oder auch neue Brillen und KlemmerHaus-Kalender 1891 Werbung

Auflistung der Mitglieder des ReichstagesHaus-Kalender 1891 Bundesrat Parteien

Brief-Porto
Haus-Kalender 1891 Brief-Tarif

Paket-Tarife nach dem Auslande: Canada über Hamburg, RM 3,20 pro Kilo, über Belgien sogar 3,40. In die deutschen Kolonien 3,20 für 5 kg – vergleichsweise ein Schnäppchen. Und nach Deutsch-Togo (Klein-Popo oder Loma) sogar nur 1,60 für 5 kg. Persien muß mit 6,80 für 3 kg natürlich wieder über die Stränge schlagen. Haus-Kalender 1891 Paket-Preise

Zu guter letzt die Bevölkerungszahl der Erde – damals noch recht überschaubar:

  • Asien:                                     828 Mio – 18,7 Ew/km²
  • Amerika:                               129 Mio – 3,4 Ew/km²
  • Afrika:                                    169 Mio – 5,7 Ew/km²
  • Europa:                                  365 Mio – 37,5 Ew/km²
  • Australien & Ozeanien:     5,7 Mio – 0,64 Ew/km²
  • Polargebiete:                   0,082 Mio – – Ew/km²

Heute sieht es schon anders aus: Asien: 4302 Mio, Amerika: 958 Mio, Afrika: 1100 Mio, Europa: 740 Mio, Australien / Ozeanien: 38 Mio

Haus-Kalender 1891 Erd-Bevölkerung

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