Tutti Frutti Piccola – Fruchtentsafter


Gestern gab es die Maschine zum Entsaften gekochter Früchte. Heute geht es kälter zu. Tutti Frutti Piccola heißt dieses unheimlich schwere Gerät zum Entsaften durch Kurbelkraft.

 

Das Biest unter den Handentsaftern ist so groß, daß es nicht mal auf meine DIN A3-Filz-Fotounterlage paßt.

Auch sonst ist sein Name nicht wirklich passend. Ich schätze sein Gewicht auf 4kg, die Mechanik ist grobschlächtig und der Zusammenbau robust.

Zerlegt sieht es so aus:

Das Herzstück bildet die Kurbel mit der daran fest verbauten Schnecke, die die Früchte vom Einfülltrichter (oben) langsam nach vorn presst und dabei den Saft durch das kegelförmige Sieb (links) quetscht. Dadurch werden die Früchte kleiner und fahren weiter zur Spitze hin. Aber der vorhandene Raum wird immer enger und um ihre Reise fortführen zu können, muß die Beere sich auch vom letzten saftigen Inneren trennen. Ganz am Ende, dort wo das Sieb die Öffnung anstelle der Spitze aufweist, kommt der trockene Fruchtpamps aus den Schalen heraus und wird über die Tülle abtransportiert.

Hier ist der Rumpf zu sehen. Die Seitentülle (hier in der Mitte auf euch zeigend) dient zum Ableiten des Fruchtsaftes. Die Schraube (oben) arretiert den Aufsatz (auf dem oberen Bild das Teil mit dem Schriftzug). Auf der Rückseite wird dieser Hebel

 

umgelegt und damit beide Hälfte fest miteinander verbunden.

 

Nach etwas Reinigung könnte man diese coole Maschine tatsächlich noch verwenden. Vielleicht fasse ich den Plan mal ins Auge, wenn die nächste Beerenernte ins Haus steht. Alternativ könnte ich Weintrauben oder Tomaten kaufen und entsaften. Sofern ich jemanden finde, der/die mit dem Fotoapparat dabeisein möchte, kann ich sogar Fotos in Aktion beisteuern.

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