Frufoo


Wer kennt die noch? Das wahrscheinlich am meisten übersehene Kinder-Überraschungs-Produkt Deutschlands – die Frufoos sind unser heutiges Thema.

Der Joghurt-Hersteller Onken, seinerzeit Produzent der leckersten Joghurts und Quarks, jetzt nur noch Teil der Emmi-Gruppe, hatte 1994 die Idee, einen Fruchtquark-Becher in Form eines UFOs auf den Markt zu bringen. Im äußeren Ring befand sich der Quark, in der Mitte steckte eine kleine Plastikdose mit einer Sammelfigur zum zusammenbauen.

 

Der Quark war lecker.

Die Spielzeuge waren lustig.

Der Becher konnte als Frisbee benutzt werden.

2005 wurde es vom Markt genommen.

Wie vorgestern schon angekündigt, lagern in meiner BaKü-Dose um die hundert Frufoos (und zusätzlich noch andere Sammel-Spielzeuge).

 

 

Ähnlich wie bei den Ferrero-Überraschungs-Eiern ist in (fast) jeder Dose neben dem Spielzeug ein Beipackzettel, der bei Sammlern zur Vollständigkeit einen entscheidenden Beitrag leistet.

Es gibt auch hier Hartplastikfiguren, wie den Osterhasen oder den Weihnachtsmann am unteren Bildrand. Meist jedoch waren Außerirdische enthalten, die in Themen-Sätzen gesammelt werden konnten. Da es sich um Außerirdische handelt, tragen fast alle Figuren einen durchsichtigen Sauerstoff-Helm.

Ausnahmen bilden unter anderem die Polonaise-Tiere und -Früchte. Man konnte sie zu einer langen Schlange verbinden, indem man die Nase in den Hintern des Vordermannes steckte. Diese Design-Idee möchte ich nicht weiter kommentieren. Wer’s mag, kann mitmarschieren.

 

Im Quark-Regal gab es auch zu einigen Serien das Begleitbüchlein

 

in dem die Serienfiguren eine kurze Geschichte hatten.

(Maggy Manta habe ich euch übrigens zusammengebaut – ihr seht sie oben auf dem Foto in der unteren linken Ecke)

 

(er wird garantiert bei der oben beschriebenen Polonaise mitmachen)

 

 

Das waren die Frufoos.

Im Internet läuft eine große Kampagne mit dem Ziel, Frufoo wieder zurück ins Kühlregal zu bringen. Schließt euch an und wascht euch Nase und Hintern für die PO-lonaise.

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BaKü Kinderkost – eine Dose für Kindernahrung


BaKü – In den Jahren nach 1900 bis ungefähr in die 1960er Jahre war es chic, seine Firmennamen aus den ersten Buchstaben oder Wortteilen des Standortes, Eigentümer-Namens oder Produktes zusammenzusetzen. Mir fallen dazu spontan Hertie (Hermann Tietz), hama (Hanke Martin) und Persil (Perborat & Silikat) ein.

Bei BaKü handelte es sich um die Firma Bauer aus nzelsau, die sich auf die Herstellung von Kindernahrung und Babybreien spezialisiert hatte.

Bedauerlicherweise findet man recht wenig im Internet, nicht einmal das Deutsche Historische Museum hat was. Die Firma scheint sich 1954 vom Markt verabschiedet zu haben. Ob sie aufgekauft wurde oder pleite gegangen ist, konnte ich nicht herausfinden. Ich vermute, die Dose stammt ungefähr aus der Zeit zwischen 1920 und 1940.

Sie sieht auf beiden Seiten gleich aus

hat nur unterschiedliche Schrammen.

Aber sie ist groß, sieht sehr dekorativ aus und hat innen eine Menge Platz für andere Dinge.

Was? Seht selbst:

Frufoos !!!  Dazu übermorgen mehr.

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