FröSi – Typofix


Die FröSi kennt jedes DDR-Kind. Wer sie vergessen hat, der sollte hier klicken.

Über die DDR-Rubbelbuchstaben „Typofix“ habe ich euch auch schon berichtet. Klickt hier, wenn ihr euch nicht erinnert.

Heute gibt es eine Beilage aus der FröSi. Die Rubbelbildchen wurden anlässlich des VII. Pioniertreffens vom 15. bis 22. August 1982 in Dresden herausgegeben.

 

Rechts vorn seht ihr übrigens Kundi, den Hygienewächter des Deutschen Hygienemuseums Dresden, der mit seinem Fernrohr stets in die Kinderzimmer spähte und Hygienemängel aufdeckte. Das war der Grund, wieso das Museum nach der Wende von diesem spionierenden Freund Abstand genommen und ihn nicht mehr als Maskottchen geführt hat.

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Anstecknadeln der Jungpioniere


In meinem Artikel zur ziemlich unbekannten DDR-Zeitung Schulpost (hier) hatte ich euch über den Hintergrund dieser Anstecknadel berichtet:

 

In der Zwischenzeit habe ich noch zwei gefunden:

Für die Teilnahme an den Schlittschuhwettbewerben

und eine Auszeichnung für Gute Arbeit in der Schule aus dem Jahr 1961

 

Ich dachte mir, das würde euch gefallen.

 

DDR-Jugendzeitschrift Die Schulpost – Teil 2


Gestern gab es den ersten Teil zur DDR-Jugendzeitschrift Schulpost, heute die Fortsetzung.

 

Meine zweite Schulpost ist die Ausgabe 12, 1957 und war zugleich die letzte Nummer dieser Zeitschrift.

 

Im ersten Artikel wird der Leser bereits informiert, daß dies die letzte Schulpost sein wird, auch, daß sie ab Januar unter einem neuen Namen erscheinen wird. Aber wie der lauten wird, darüber schweigt man sich aus. Heutzutage wäre das der Tod der Zeitschrift. Damals herrschte jedoch noch kein undurchsichtiges Chaos an den Zeitungskiosken, so daß die Leser ab Januar die nagelneue Rakete beim Zeitungshändler erwerben konnten. (auch diese Zeitschrift ist heute nicht mehr bekannt und wurde ihrerseits von er seit 1964 erscheinenden Technikus abgelöst).

 

Weiter geht es mit einem Bericht über DDR-Spitzensportler, die aus den Pionier-Wintersport-Meisterschaften hervorgegangen sind.

 

 

Aus dem Winter diesen Jahres stammt zufälligerweise diese Anstecknadel, die ich besitze und nun endlich weiß, wofür sie gedacht war.Pionier Abzeichen

 

 

 

Hier kommt eine interessante Geschichte, die ich so nicht in einer DDR-Zeitung erwartet hätte. Ein Bericht über den Edelmetall-Schmuggel von Ost- nach Westberlin. Ich finde, auch wenn in dieser Zeitschrift der drohende Zeigefinger geschwungen wird, erhält man viele Infos, wie man sein Ost-Metall am besten zu West-Geld machen kann.

 

 

 

 

Kalenderblatt und Gespräch mit dem Volksbildungsminister

 

 

Wissenswertes über Hühner, seltsame Wolken und ein ABC der Atomphysik

 

 

 

 

Rätsel

 

 

 

ein Lexikon und eine Bastelanleitung

 

 

und mit dieser Seite hat sich die Schulpost von ihren Lesern verabschiedet. Eine Übersicht aller weltweiten Pionierorganisationen. Wie schön!

 

Ich tu es der Schulpost gleich und verabschiede mich für heute mit dem Gruß der Pioniere: „Seid bereit!“ (steht auf dem Logo der DDR-Poniere oben rechts)  und der zu gebenden Antwort „Immer bereit!“ (was wiederum auf russisch auf dem mittleren Logo der sowjetischen Pionierorganisation steht – Wsegda gotow!)

Vorfreude auf Piefke und Schniefke – die Trommel


Die Zeitung der Thälmann-Pioniere in der DDR hieß „Trommel“. Sie erfreute den eifrigen Pionier mit lustigen Geschichten, die bereits auf Schüler der 4. bis 7. Klasse zugeschnitten waren. Sie baute somit auf die FröSi auf. Allerdings fand man überwiegend politisch angehauchte Beiträge. Der Untertitel der Zeitung hieß übrigens toleranterweise „Die Zeitung für Thälmannpioniere und Schüler“. Für noch Ältere gab es die „Atze„, aber das war mir zu politisch. (Leider waren die Fix & Fax-Mäusegeschichten ausgerechnet auf der Rückseite DIESER Zeitschrift)

Diese Ausgabe stammt von 1974 – 27. JahrgangTrommel Zeitung

Diese Ausgabe ist von April 1968 und hat eine noch etwas lockerere Aufmachung. Leider diente Sie als Bodenbelag einer Kiste, was man der rechten Hälfte deutlich ansieht. Aber innen ist sie noch okay und informativ wie eh und je.Trommel Zeitung

Ach ja: Piefke und Schniefke gab es in der alten Ausgabe noch nicht. Dieses Ein-Bild-Comic kam erst später auf die Titelseite (oben rechts) und hat mich immer am meisten gefreut.

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