München und Sapporo – Olympische Spiele 1972


1972 war ein Jahr, in dem Olympische Spiele ausgetragen wurden: die Spiele der XX. Olympiade (Sommer) und die Spiele der XI. Olympiade (Winter).

Gern werden die Olympischen Spiele mit der Olympiade verwechselt, jedoch besteht ein großer Unterschied zwischen beiden. Als Olympiade wird der (vier Jahre dauernde) Zeitraum zwischen zwei Olympischen Spielen genannt. Während also die Olympiade die Zeit ist, die alle Athleten mit dem Training und der Qualifikation verbringen, bilden die Olympischen Spiele den Abschluss bei dem sich die besten Sportler miteinander messen und den Meister küren.

 

Die Winterspiele 1972 fanden in der japanischen Stadt Sapporo statt. Die Sommerspiele in München. Am tiefsten im Gedächtnis geblieben ist wahrscheinlich die – meines Wissens einmalige – eintägige Unterbrechung von Olympischen Spielen. Die Ursache dafür gab das am 5. September erfolgte Attentat palästinensischer Terroristen auf das Team israelischer Sportler, bei dem zu Beginn zwei und während der Befreiungsaktion neben fünf Terroristen und einem deutschen Polizisten alle anderen neun israelischen Geiseln zu Tode kamen.

In dem anlässlich der beiden Olympischen Spiele dieses Jahres herausgegebenen Doppel-Bildband wird der Terroranschlag, ganz anders als dies heute der Fall wäre, sachlich und mit nur drei Schwarz-Weiß-Fotos dokumentiert. Sie zeigen einige der Särge unter israelischen Fahnen, einige Teamkameraden und die Olympia-Flagge auf Halbmast.

 

Die Bildbände sind die offiziellen Ausgaben des Nationalen Olympischen Komitees, NOK.

 

 

Die Fotos entsprechen dem Geschmack der Zeit.

 

 

Fritz Ligges

 

Gbedikpe Emmanuel Amouzou (auf dem Fahrrad) und Mike Boit (zu Fuß)

 

 

Sapporo

 

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