Soldatenzeitungen 1942 bis 1944


Eine Zeitung enthält heutzutage (bzw. sollte enthalten) tagesaktuelle Nachrichten. Früher war der Erscheinungsrhythmus etwas größer. Es gab meist Wochenzeitungen. Das lag nicht, wie manch einer vermuten könnte, an der schwierigen Verteilbarkeit der Zeitungen. (Wusstet ihr, daß in Großstädten vor 100 Jahren bis zu sieben Mal pro Tag der Postbote kam?) Vielmehr hat man damals eine Zeitung mit allen wichtigen Meldungen eines Tages nicht voll bekommen. Das hat sich bis heute übrigens nicht geändert, hält aber die Presseheinis nicht davon ab, Zeitungen mit so viel Füllmasse auszupolstern, daß man jeden Tag ein neues Exemplar auf den Markt werfen kann.

Ein weiterer Grund, Wochenzeitungen statt Tageszeitungen herauszugeben, kann in der Papierknappheit gelegen haben. Die heute vorgestellten drei Zeitungen erschienen in den schwierigsten Kriegsjahren und bestanden aus jeweils 8 bis 12 Seiten – also 2 oder 3 Bögen. Ich besitze nur die hier gezeigten 3 Bögen – je Zeitung einer. Sie lagen in einer Holzkiste auf dem Boden um den Inhalt zu schützen. Ansonsten hätten sie keine große Daseinsberechtigung gehabt.

Beginnen wir mit der Zeitung Der Durchbruch vom 6. Dezember 1942:

Lest euch mal den Artikel „Stimmung und Haltung“ (unten links) von Goebbels durch. Eine kleine Verhaltenskunde für den deprimierten Soldaten. Kombiniert mit dem Hauptartikel der Seite war die Wehrmacht aber noch auf der Siegesseite.

Seite 2 kommt mit einem Bericht über die Versorgungslage daher:

 

Seite 3: „Kameradschaftsdienst“ mit Grüßen aus der Heimat. Wer sich übrigens fragt, wer mit den Rshew-Kämpfern gemeint ist, der kann hier über die 200km westlich von Moskau gelegene Stadt lesen, in deren Gebiet zur Zeit des Erscheinens unserer Zeitung die Schlacht von Rshew tobte und eine Million Soldaten auf deutscher und russischer Seite das Leben kostete.

Hier nun aber ein Artikel voller Grüße der Angehörigen aus der AEG-(Rüstungs)-Werken in Berlin Gesundbrunnen an die Rshew-Kämpfer.

 

Seite 4: weitere Kriegsschauplätze und Sport. Im „Sportbrief aus der Heimat“ klingt, wie ich finde, eine leise Kritik an, daß man jetzt, wo alle guten Männer an der Front sind, mit zweit- und drittklassigen Sportlern vorlieb nehmen muß.

 

Die nächste Zeitung ist die Panzerfaust vom November 1943. Da sie ein recht großes Format hat, habe ich die Seiten dreigeteilt.

Es beginnt mit den Stätten des Ostens, Zeichnungen von eroberten russischen Orten. Der Begleittext klingt, als hätten die Russen ihre Orte selbst zerschossen. War dem so?

 

Die im Durchbruch erwähnte Witzseite: Wir lachen uns ins Panzerfäustchen. (nun ja)

 

Geschichten und Gedichte

 

Ankündigung des neuen Farbfilms mit Hans Albers: „Große Freiheit Nr. 7„, der im Dritten Reich letztlich nie gezeigt werden durfte. Mehr erfahrt ihr im Link oben.

 

Die letzte Zeitung ist wiederum die Panzerfaust, diesmal vom Januar 1944.

Es beginnt mit einer Novelle von Hanns Franck

 

 

Heiteres aus Sachsen

 

Und auch in dieser Ausgabe wird wieder „ins Panzerfäustchen gelacht“:

 

Damit endet unsere Presseschau von der Ostfront. Sicher war die Lektüre dieser Zeitungen eine seltene Ablenkung. Post aus der Heimat kam sicher auch nur gelegentlich, wenn überhaupt jemand zum schreiben da war. Wusstet ihr, daß viele Frauen und Mädchen an „den unbekannten Soldaten“ schrieben, um auch denen ohne Verwandtschaft eine Freude zu bereiten?

NBI – Neue Berliner Illustrierte


Die NBI war eine wöchentlich erscheinende DDR-Zeitschrift. Entgegen vieler anderer Druckerzeugnisse hatte ich den Eindruck, daß sie am Kiosk stets in ausreichender Zahl erhältlich war. Vielleicht irre ich mich und jemand von euch kann uns in einem Kommentar seine Erfahrungen mitteilen.

Ich habe euch heute ein Exemplar von Ende 1980 herausgesucht

 

 

Im weiteren Verlauf zeige ich euch einige ausgewählte Seiten, die eine Übersicht über den Inhalt zeigen sollen.

Es fängt ja gut an:

 

Turbinenbau für das Heizkraftwerk Berlin-Rummelsburg (dessen Schornsteine ich von meinem Balkon durch die Bäume hindurch noch heute sehen kann)

 

 

Kurz notiert / Auf ein Wort – Planerfüllung und Planübererfüllung

 

 

Wilhelm Pieck – vom Tischler zum Staatspräsidenten

 

Ein Artikel über den Hochspringer Rolf Beilschmidt

hü-hüpp

 

Das neue Erfurt

so sah früher DDR-Feuerwerk aus.

 

Ein erschütternder Bericht über das wahre Leben in der BRD, Berlin (West) und dem NSW:

 

Die Kinderseite – Rätsel und ein Comic. Ich habe früher diese Zahlen-Punkt-Verbinde-Bildchen (unten rechts) geliebt.

 

 

Ein Ost-Western mit Dean Reed – unserem Ami: „Sing, Cowboy, sing

 

 

Zurechtgebastelte Geschichte zu Anarchismus und Terrorismus:

 

inklusive Überweisungsträger zum Ausschneiden

 

 

Rätsel für die Erwachsenen:

 

Und noch etwas zum Ausschneiden – ein Kalender für 1981

 

Das Fernsehprogramm der Woche (ja, liebe Kinder, damals hat das noch alles auf eine Seite gepasst)

 

Und zum Schluß gibt es eine Dampfmaschine

 

Das war’s. Den alten DDR-Bürgern konnte ich vielleicht ein kleines „ach ja!“ entlocken. Für die West-Zeitschriftenleser gab es heute einen interessanten Exkurs, wie eine Zeitschrift ganz ohne Königshäuser und Werbung aussehen kann. Würde man heutzutage die Werbung aus unseren Zeitschriften entfernen, wäre der Rest sicher auch nur noch 48 Seiten dick, wie seinerzeit die NBI.

Streifband


Gestern habe ich euch meinen Brief eines KZ-Häftlings an seine Eltern vorgestellt. Auf dem Briefumschlag befindet sich der Aufdruck: „Nationalsozialistische Zeitungen sind zugelassen, wenn dieselben unter Streifband direkt vom Verlag geschickt werden.“ Und da dachte ich mir, wo sie gerade hier herumflogen: Zeige ich euch doch gleich noch, was ein Streifband ist.

Die beiden hier gezeigten sind zwar nicht aus der Zeit des Nationalsozialismus, sondern viel älter, nämlich aus den Jahren um 1874/75, oben: Württemberg, 1 Kreuzer bzw. unten Bayern, 3 Pfennige.

 

Diese Bänder wurden um Zeitungen gelegt, zusammengeklebt und anschließend wurde die Adresse des Zeitungs-Abonnenten drauf geschrieben. Nun wurde die Zeitung wie ein gewöhnlicher Brief in die Post gegeben und gelangte zum Leser.

Diese beiden Streifbänder wurden nie beschriftet oder gestempelt. Ich habe keinen Schimmer, wozu sie aber offenbar um irgendwelche Zeitungen gestreift waren. Vielleicht hängt das mit dem späteren Ehemann von Tante Toni Tresselt zusammen. Der arbeitete bei der Bahn. Vielleicht wurden die Streifbänder um die Zeitungen ja auch erst dort adressiert und er hat das an ihn oder seine Liebste gehende Exemplar gleich selbst vorbei gebracht.

 

Im Haus Vaterland ist man gründlich, hier gewitterts stündlich!


Das Haus Vaterland war die Mutter aller Erlebnisgastronomie-Einrichtungen.

Am 31. August 1928 mit einem großen Festessen eingeweiht, wurde es zum Touristenmagnet und Anziehungspunkt für Berliner. Auf 8000 Plätzen in einem Kino, einem Varieté-Theater und mehreren Themen-Restaurants, -Bars und -Cafés wurde Amüsement zu durchschnittlichen Preisen geboten.

Mein heutiger Artikel des Tages ist die Broschüre, die anlässlich der Einweihungsfeier herausgegeben wurde.

Die Vorderseite ist durchgestanzt und bietet beim Umblättern einen Schnitt und die Übersicht der wichtigsten Teile des Hauses.

Dieses Heftchen enthält neben informativen Texten zu den gebotenen Attraktionen, Portraits der auftretenden Künstler und Abbildungen der Restaurants und ihrer Einrichtung eine Vielzahl von Werbeanzeigen, in der sich die Lieferanten und Ausstatter des Haus Vaterland darstellen konnten.

Weil sicher für jeden etwas anderes Interessantes dabei ist, habe ich euch einfach das gesamte Heft fotografiert und zeige es euch hier.

Das Vorwort von Leo Kronau. Auf der Seite haus-vaterland-berlin.de steht zu lesen: „Von Leo Kronau stammt die Idee zur Grossgaststätte „Haus Vaterland“, er war auch der erste oberste Direktor des Hauses 1928. Nach ca. 6 Monaten trennten sich Kempinski und Kronau, genaueres ist zur Zeit nicht bekannt.“

Wichtige Personen im Zusammenhang mit dem Umbau und der Ausstattung:  der Architekt Carl Stahl-Urach, der Leitende Ingenieur des Umbaus Berthold Koninski, der oberste Bauleiter Hans Fritsche (aus Erfurt), der Kunstmaler Karl Benesch, Prof. Ernst Stern, der den Palmensaal entwarf und der Unbekannte E. Mayer.

Eine kurze Beschreibung des Gebotenen:

Weinwerbung:

Noch mehr Zahlen zum Bau des Hauses – für damalige Zeiten beeindruckende Größen, aber nach dem Wiedererstarken Deutschlands und dem zunehmenden Selbstbewußtsein „Wir sind wieder wer!“ einer der vielen Sterne am Himmel der 1920-er Jahre:

Noch mehr Kempinski-Eigenwerbung – diesmal Feinkost und auf der rechten Seite eine Werbung des Teppichhauses Gerson, das hier die Fußböden ausstattete. Daneben der Beitrag zum Bayerischen Löwenbräu-Restaurant.

Das Wiener Café Grinzinger

Die spanische Bodega

Das ungarische Dorf-Wirtshaus Czarda

Innenausbau

Kempinski Weinbrand

Die Wild-West-Bar – besonders beliebt, da echte Indianer und Cowboys angestellt waren (die allerdings meist aus Berlin stammten, durch einen dunkleren Hautteint oder einen gekonnt eingeübten Akzent den Eindruck der Authentizität vermittelten)

Das türkische Café (und wahrscheinlich das einzige, was an dieser Stelle heute noch anzutreffen ist, wenn auch in etwas schlichterer Ausstattung)

Die Revue

mit Trude Hesterberg und der sehr interessanten Irene Ambrus, sowie Curt Fuß und Theo Lucas (bekannt durch diese recht gewagte, weil schwule Interpretation eines Schlagers der Zeit).

Hester Harvey

Werbung:

und die Siemens-Schuckertwerke

Das Sport-Ballett mit Willy Schulhoff

Eine Firma JAJAG (J.A.John AG) aus Erfurt, die neben Be- und Entlüftungsanlagen vor allem für die Zinkbadewannen berühmt war. (seht hier)

Und last but not least: Die Rheinterrasse, die durch ihre besondere Attraktion berühmt wurde. Unter dem Motto „Im Haus Vaterland ist man gründlich, hier gewitterts stündlich!“ wurde zu jeder vollen Stunde das Licht verdunkelt, über der Rheinlandschaft (die auf dem Bild am hinteren Ende sichtbar ist) zogen Gewitterwolken auf und ein echte Regen ging hernieder. Anschließend verzogen sich die Wolken, ein Regenbogen erschien und das Licht wurde wieder hell.

Zigarettenwerbung:

Werbung für Schallplatten

Lampen

und Lichtreklame

Schuhe für die Dame

Massary Zigaretten, man rauche sie bedachtsam, mit inniger Hingabe, mit wägendem Sinn.

Der Palmensaal

Die Dirigenten, darunter Ladislaus Löwenthal, der 1942 Opfer des Holocaust wurde.

Die Deutschen Girls des Hause Vaterland (und eigentlich nur Heizungswerbung)

Und zum Schluß Bierwerbung

1943 und 1945 brannte das Haus zuerst teilweise, dann ganz aus, wurde nach dem Krieg notdürftig hergerichtet, am 17. Juni 1953 beim Volksaufstand in der DDR dann aber erneut abgefackelt. Diesmal blieb es geschlossen und befand sich ab 1961 im Grenzstreifen. Durch Gebietsaustausch zwischen der DDR und Westberlin befand sich das Gebäude nun im Westteil der Stadt. Aufgrund der verlorenen Lage im Grenzgebiet sah man keine weitere Verwendung.

Nach dem Abriss 1972 durch die Westberliner Behörden lag das Gelände im Niemandsland brach. Nach dem Mauerfall und der Wiederbebauung des Potsdamer Platzes kamen an die Stelle des Haus Vaterland

die Park-Kolonnaden. Ein Schelm, der denkt, der Architekt wollte hier an etwas erinnern.

„Berlin – Park Kolonnaden 1“ von Andreas Steinhoff. Lizenziert unter Attribution über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Berlin_-_Park_Kolonnaden_1.jpg#/media/File:Berlin_-_Park_Kolonnaden_1.jpg

Ein Buchtipp: Wer sich für Kriminalgeschichten interessiert, dem seien die Bücher von Volker Kutscher empfohlen. Der Kölner Kriminalassistent Gereon Rath wird nach Berlin zwangsversetzt und gerät in spannende Geschichten. Die Bücher sind chronologisch erschienen und spiegeln die Karriere Rath’s wider. Band 4 trägt den Titel „Die Akte Vaterland“ und spielt zu einem wichtigen Teil im Haus Vaterland.

Werbung vor 50 Jahren – DER SPIEGEL, April 1964


Vor ein paar Wochen habe ich euch einen Artikel aus dem SPIEGEL vom 29. April 1964 über eine besonders perfide Idee der Nazis vorgestellt.

Beim Durchblättern dieser Zeitschrift ist mir aufgefallen, wie viel Tabakwerbung es damals in den Zeitschriften noch gab. Ich weiß nicht mehr genau wann, aber zu Beginn irgendeines Jahres wurde die Tabakwerbung im Fernsehen verboten und später auch in Printmedien stark eingeschränkt.

Um euch einen kleinen Überblick über den Inhalt der durchschnittlichen Zeitschrift der mittleren 1960-er Jahre zu verschaffen, habe ich euch den Spiegel zerpflückt und nur die Werbung rausgesucht.

 

Für mich als Werbe-Futzi ist gedruckte Werbung eine tolle Sache. Womit man vor einem halben Jahrhundert die Menschen begeistern konnte, kann man heute niemanden mehr hinter’m Ofen hervorlocken.

Die Welt wählt WINSTON weil sie so gut schmeckt. 10 Pfennig pro Zigarette

 

Kennt jemand noch dieses Ding? Ich glaube in den 70-er Jahren stand das unter jedem Telefon:

Hansa-Phonette – das Telefon-Register

 

Rechnen mit Komfort

 

V-8 Saft gibt es heute noch – allerdings nur im englischsprachigen Ausland

V-8

Lebensversicherungen:

Eine denkbar unmoderne Werbung hat 3M, der Hersteller von PostIt-Notes und Scotch Brite abgeliefert.

Das Neueste auf dem Tonträgermarkt. Was haben wir damals nicht alles auf Tonbänder aufgenommen? Man konnte damit prima aus dem Radio mitschneiden, langsam vor- und zurückdrehen um auch die kleinste hundertstel Sekunde Zwischengequatsche herauszuschneiden. Und ganz ehrlich: Wer hätte gedacht, daß die ganze Band-Aufnehmerei so schnell komplett verschwunden sein wird?

Und wieder eine Tabakmarke, die es heute nicht mehr gibt, die es damals den Heeren aber offensichtlich zu einem angenehmen Dreier verhalf.

 

Könnt ihr euch noch an Sprengel-Schokolade erinnern? Ich glaube, die habe ich als Kind von allen Sorten am meisten gemocht. Heute wird sie in Billigproduktion von Stollwerck’s Billig-Ableger Chocolat Alprose für Aldi Nord hergestellt.

 

Das Neueste aus der Autowelt

 

Tabakwerbung mit Kindern – heute eher undenkbar.

 

Schon sind wir die Schuppen los. Dank einer Zigarette? Oder, weil sie nicht mehr herabrieseln können, wenn ich mir ein Handtuch um den Kopf binde? Ein klarer Fall von verfehlter Werbung.

Da hat sich Schwarzkopf nicht mit Ruhm bekleckert

 

Noch mehr Schwarzkopf: fit Frisiercreme. Dieselben Fotos könnte man in umgekehrter Reihenfolge auch heute noch für Haargel benutzen.

 

Was sagt uns die Marke über die Monarchin?

 

Und schon wieder Zigaretten:

Bremen aus der Martin Brinkmann AG – später zu Rothmans, dann zu BAT gehörend

 

Und noch eine

Gibt es die noch? Von früher kenne ich sie noch.

 

Er weiß, warum er Pfeife raucht.

Er weiß, warum er Lincoln raucht.

Wissen wir es auch?

 

Und auf der Rückseite der Zeitschrift schließlich, wer hätte das gedacht, Zigarettenwerbung:

Möchte der Name Waldorf-Astoria heute noch mit Zigaretten in Verbindung gebracht werden? Auch hier 20 Zigaretten – DM 2,-

 

Kann sich noch jemand erinnern, wie die Tabakindustrie geklagt hat, daß es aufgrund des Werbeverbots bergab mit ihnen gehen wird? Man sollte jedoch nicht vergessen, daß der größte Verdiener am Tabakkonsum noch immer der Staat ist. Nach der Mineralölsteuer (die nun dem modernen Neusprech angepasst, Energiesteuer genannt wird) ist sie die einträglichste Steuer Deutschlands. Von einer 5 Euro teuren Schachtel Zigaretten gehen 3,75 Euro an den Staat, also 75%. Über andere kuriose Steuern, über die der Staat den Bürgern ihr Geld aus der Tasche zieht, habe ich euch hier schon berichtet.

Und Wikipedia hat noch eine kluge Information: 1906 wurde eine Milliarde Zigaretten in Deutschland versteuert, 2006, also 100 Jahre später waren es zehnmal so viele. Ich finde die Zahl überraschend niedrig im Vergleich zu damals, wenn ich davon ausgehe, daß seinerzeit der Anteil an Zigaretten relativ klein war. Es wurde Pfeife und Zigarre geraucht oder Tabak geschnupft. Zigaretten waren die Ausnahme bei Damen und Dandys. Heute sind Pfeifenraucher, Zigarrenliebhaber und Tabakschnupfer doch eher die Zaungäste in der Welt des kalten Rauches.

Verzeichniss interessanter Bücher – seltsame Interessen 1895


Über Kalender habe ich euch schon einiges berichtet. In der Reihe meiner Haus- und Familien-Kalender befindet sich auch dieser wenig spektakuläre Kalender von 1895. Die Aufmachung ist weitestgehend dieselbe wie in diesem Artikel beschrieben.

Deutscher Illustrierter Familien Kalender 1895

 

 

Lustig ist, was man im Inneren solch eines Kalenders finden kann. Ich habe keine Ahnung, welcher meiner direkten oder indirekten Ahnen sich dieses „Verzeichniss interessanter Bücher“ hat schicken lassen, aber beim Kauf war solch ein Prospekt 1895 definitiv nicht im Lieferumfang des Kalenders enthalten. (klickt auf das Bild für beste Lesbarkeit)

Deutscher Illustrierter Familien Kalender 1895 Buchliste Geschlechtskrankheiten

 

Zum Buch Ludwig XIV. un der Hirschpark, lest mal hier.

  1. Männerliebe – oh lala – Großonkelvorfahr, Großonkelvorfahr, ich muß mich wundern…

Und für eine Mark was über die Verhütung von Geschlechtskrankheiten (siehe Rückseite) zu erfahren ist bestimmt auch nicht ohne – sondern „mit“.

 

Wie dem auch sei, aufgrund der positiven Resonanz auf meine Themenwoche Aktien neulich habe ich beschlossen, diese Woche schon wieder eine Themenwoche abzuhalten. Diesmal soll es um ungewöhnliche Bücher gehen.  Den gestrigen Beitrag zu den Putzi-Büchern können wir ja schon dazuzählen. Ich denke, da finde ich in meinen Regalen einiges. Bestimmt ist eine Woche dafür wieder zu kurz, aber meine Wohnung ist voll und der Blog wird noch lang. (wo lagert er das ganze Zeuch nur?)

 

Bis morgen!

George’s und Mary’s Hochzeitszeitung


Am 6. Juli 1893 wurde Hochzeit gefeiert. Nicht irgendeine Hochzeit, nein, eine königlich-britische Hochzeit.

Der Bräutigam war Prince George Frederick Ernest Albert, Duke of York, Sohn von Edward VII. und Alexandra von Dänemark (die auch geheiratet hatten und die ich euch hier vorgestellt hatte) und somit Cousin von Kaiser Wilhelm II.

Die Braut konnte mit einem noch längeren Namen aufwarten: Victoria Mary Augusta Louise Olga Pauline Claudine Agnes von Teck, Tochter von Franz von Teck und „Fat Mary“ Prinzessin Mary Adelaide von Großbritannien, Irland und Hannover.

Beide hatten eine spannende Kindheit und Jugend. Lest euch zuerst die von Maria von Teck durch. Falls ihr dabei auf den Begriff „morganantische Ehe“ stoßt, ist die einfachste Erklärung dieser „Trauung zur linken Hand“ wahrscheinlich das „Hinaufheiraten in einen höheren Stand“.

George V. hingegen ist eine geschichtlich weitaus interessantere Person, da er gemeinsam mit seinem Cousin Prinz Heinrich von Preußen (dem Bruder Wilhelms II.) versuchte, den Ausbruch des Ersten Weltkrieges zu verhindern und stattdessen anstrebte, daß lediglich eine militärische Aktion gegen Serbien durchgeführt werden könne, aber auf die Generalmobilmachung verzichtet würde. Bedauerlicherweise scheiterte der Plan an Kaiser Franz Joseph I., dem Gatten von Sisi, der die Generalmobilmachung der k.u.k. Armee verfügte.

Die Hochzeit von George und Mary fand schließlich am 6. Juli 1893 im St. James’s Palace statt. Da die Briten ihre Königsfamilie überaus verehren, wurde dieses Ereignis groß aufgezogen.

Ich habe mir seinerzeit die offizielle Hochzeitszeitung für One Shilling gekauft.

 

Auf jeder zweiten Seite findet man Werbung für alles und jedes. Hier zum Beispiel Kleidung, Hovis-Mehl, Tischtücher und Parfüm. Rechts ein Bild von der Ankunft in der Kirche.

Royal Wedding - 6 July 1893 - Prince George, Duke of York, second son of King Edward VII, was married to Princess Victoria Mary of Teck

 

Queen Victoria trifft ein – die Dame, die meiner Lieblings-Epoche, der viktorianischen Zeit, den Namen gab.

 

Ein Blick auf den Bankettsaal. Das Heirats-Frühstück im Buckingham Palast erscheint mir doch recht opulent ausgefallen zu sein.

 

Die Familie Teck mit dem oben bereits erwähnten Franz von Teck und seiner wohlbeleibten Mary.

 

Die Brautjungfern

 

Eine überaus geschönte Biographie des Lebens der Braut im Vergleich zu der in Wikipedia.

 

Und die Biographie des Duke

 

Die Prozession fährt an der St. Paul’s Cathedral vorbei.

 

Eine informative Anzeige für Spirituosen.

 

Der Duke of York als Kapitän des Torpedo-Boots N° 79. (weitere Infos hier und hier bei TB79)

 

Eine ganzseitige Werbung für Tee der United Kingdom Tea Company. Wie alle anderen beworbenen Artikel konnte sich auch diese Firma damit rühmen, Lieferant am Hofe des britischen Königshauses gewesen zu sein.

 

Werbung für Kakao der Marke Fry

 

Und hier der Grund, wieso ich mir diese Zeitschrift gekauft habe. Sie passt aufgrund ihrer Werbung für Liebig’s Fleisch-Extract hervorragend in meine Sammlung zu diesem Thema. Daneben werden noch Taschenuhren und Silbergeschirr angeboten, aber das ist in diesem Fall nebensächlich.

 

Schweppe’s Tafelwasser, die Firma, über die ich euch hier schon einmal ein beeindruckendes Detail verraten habe.

 

Eine Lithographie der Trauungszeremonie.

 

Und zum Schluß für alle zum Mitsingen: die königliche Hochzeits-Hymne „Father of Life“. Stimmt alle mit ein!

 

 

 

 

 

Gruß aus Waldsee


Heute muss ich meinen Grundsätzen ein kleines bisschen untreu werden, da ich den Artikel, um den es heute geht leider nicht selbst besitze. Es besteht auch kaum eine Chance in den Besitz einer dieser Postkarten zu gelangen. Daher greife ich auf Sekundärliteratur zurück und erzähle euch die Geschichte zu diesem Artikel unter Zuhilfenahme eines Spiegel-Magazins vom 29. April 1964 in dem ich kürzlich ein wenig herum gelesen habe. (DER SPIEGEL war damals noch für 1 DM zu haben)

 

 

Die Grundsätze der Spiegel-Reporter -Redakteure kann in der Hausmitteilung nachlesen, wer mag:

 

Aber der eigentliche Artikel, um den es mir geht, beginnt erst auf Seite 38 dieser mit Werbung – allen voran Zigarettenmarken ohne Ende – überladenen Zeitschrift.

Im Sommer 1944 schickten 30.000 Ungarn jüdischer Abstammung Postkarten an ihre Verwandten und Bekannten. Darauf wurden Herzliche Grüße aus dem kleinen Ort Waldsee in Thüringen übermittelt. Zusätzlich wurden Neuigkeiten mitgeteilt wie „Bin wohlbehalten angekommen, arbeite im Fach.“, „Mir geht es gut. Ich arbeite.“ oder „Uns geht es gut. Kommt nach!“

Alle Karten hatten eine Gemeinsamkeit: Nie umfassten die Grüße mehr als 30 Worte.

Und alle Karten hatten noch etwas gemeinsam: Es gibt keinen Ort namens Waldsee in Thüringen. Denn alle Karten kamen aus dem Konzentrationslager Auschwitz.

Die besonders perfide Idee des SS-Führers Hermann Alois Krumey: Die Ungarn mussten unmittelbar vor ihrer Vergasung Karten schreiben, die den noch in Ungarn verbliebenen Juden Mut machen sollte, sich ebenfalls auf die Reise ins ferne Thüringen zu begeben um dort ein neues Leben zu beginnen. Auch sollte etwaigen Gerüchten über eine Ermordung von Juden entgegengetreten werden.

Trotz aller Bemühungen gelang es einigen Deportierten die Sache auffliegen zu lassen. Sie hatten hebräische Schriftzeichen auf die Karten gezeichnet, die für die SS-Bewacher aussahen wie Schnörkel.

Der Artikel ist hier nachzulesen. Ich hoffe nach knapp 51 Jahren ist das Copyright ausgelaufen und ich habe hier mit dem Verweis auf „DER SPIEGEL“ 18/1964 vom 29. April 1964 der Quellenangabe genüge getan.

 

Ja, so war das im Sommer 1944.

Nach Asche, Pfingsten, Kreuz, Luzei gedenke, dass Quatember sei – Haus-Kalender von 1891


Es gibt ein Update zu diesem Artikel vom 22. Juli 2014. siehe zwei Fotos weiter unten.  

Der Haus-Kalender – ein Büchlein, das die Familie durch das Jahr führte, Tipps und schlaue Informationen lieferte und sogar mit kleinen Geschichten aufwarten konnte. Diese Kalender gab es schon ewig, heute sind sie nicht mehr all zu oft gesehen, weil uns in der schnellebigen Zeit ein einzelnes Büchlein nicht mehr schafft, ein ganzes Jahr lang zu unterhalten.

Ich habe zwar hier zwei Kalender fotografiert, allerdings zeige ich euch weiter unten nur den von 1891. Haus-Kalender 1891 1892

Ganz zu Anfang wird dem geneigten Leser der aktuelle Stand des ortsverantwortlichen Fürstenhauses nahegebracht. So etwas musste man damals wissen um sich bei Gesprächen in Gesellschaft nicht zu blamieren.Haus-Kalender 1891 Genealogie

Weiter geht es mit interessanten Jahrestagen. 1891 war es

  • 1936 Jahre her, seit der julianische Kalender eingeführt wurde. (wenn ich mich recht erinnere, ist seitdem die Neuordnung der nun falsch benannten Monate aktuell: Sept(7)ember, Okt(8)ober, Nov(9)ember, Dez(10)ember. 2059 Jahre – und niemand hatte eine zündende Idee, die sich durchgesetzt hat); Update: Laut Wikipedia wurde der Jahreswechsel von den Römern erstmals bereits zu Beginn des Jahres 153 v. Chr. vom 1. März auf den 1. Januar verschoben. Es ist also bereits 2167 Jahre her.
  • 1858 Jahre her, daß das Leiden und Sterben Christi stattfand;
  • 621 Jahre her, daß in Deutschland das Papier erfunden (?) wurde;
  • 399 Jahre her, seit Amerika entdeckt wurde;
  • 21 Jahre her, von der Neuerrichtung des Deutschen Reiches

Wir lernen auch über die vier Quatember der verbesserten Zeit. Das kannte ich als Ungläubiger gar nicht, empfehle euch aber den Link bei Wikipedia zu lesen. Weitere Informationen zum Quatember findet ihr in meinem Artikel über Amts-Blätter von 1822, 1823 und 1824 – klickt hier

Zum Schluß gibt es auf dieser Seite Termine für Ostern und Finsternisse, sowie einen Auszug aus dem Hundertjährigen Kalender.

Haus-Kalender 1891 Quatember

Und los geht es mit den Monatsblättern – pro Monat eine Doppelseite mit Wochentag, verbessertem Monat (?), Auf- und Untergangszeiten für Sonne und Mond, Himmelserscheinungen und dem Sternzeichen. Auf der rechten Seite sind Messen, Jahrmärkte und ähnliches angezeigt,

Januar – Jänner (ein Versuch, die oben erwähnte Monatsbezeichnung sinnvoll zu aktualisieren. Da die Idee auch im Dritten Reich sehr großen Anklang fand, wurde sie nach dem Zweiten Weltkrieg dann wieder fallengelassen)Haus-Kalender 1891 Januar

Februar – HornungHaus-Kalender 1891 Februar

März – FrühlingsmonatHaus-Kalender 1891 März

April – StürmemonatHaus-Kalender 1891 April

Mai – BlüthenmonatHaus-Kalender 1891 Mai

Junius – BrachmonatHaus-Kalender 1891 Juni

Julius – HeumonatHaus-Kalender 1891 Juli

August – ErntemonatHaus-Kalender 1891 August

September – HerbstmonatHaus-Kalender 1891 September

Oktober – WeinmonatHaus-Kalender 1891 Oktober

November – WindmonatHaus-Kalender 1891 November

Dezember – ChristmonatHaus-Kalender 1891 Dezember

Anstelle von -monat ist mir auch schon mehrfach die Bezeichnung -mond untergekommen, also Heumond, Erntemond etc.

Gegen Ende kommt die Werbung. Hier für den Norddeutschen Lloyd (heute der zweite Teil der Hapag-Lloyd) und seine Transoceanischen Dampfschifffahrten z.B. von Bremen nach Newyork in 8 bis 9 Tagen oder auch von Bremen nach Ostasien (alle 4 Wochen mittwochs)Haus-Kalender 1891 Lloyd

Herren- & Knaben-Garderobe, Damen- & Mädchen-Confection oder auch neue Brillen und KlemmerHaus-Kalender 1891 Werbung

Auflistung der Mitglieder des ReichstagesHaus-Kalender 1891 Bundesrat Parteien

Brief-Porto
Haus-Kalender 1891 Brief-Tarif

Paket-Tarife nach dem Auslande: Canada über Hamburg, RM 3,20 pro Kilo, über Belgien sogar 3,40. In die deutschen Kolonien 3,20 für 5 kg – vergleichsweise ein Schnäppchen. Und nach Deutsch-Togo (Klein-Popo oder Loma) sogar nur 1,60 für 5 kg. Persien muß mit 6,80 für 3 kg natürlich wieder über die Stränge schlagen. Haus-Kalender 1891 Paket-Preise

Zu guter letzt die Bevölkerungszahl der Erde – damals noch recht überschaubar:

  • Asien:                                     828 Mio – 18,7 Ew/km²
  • Amerika:                               129 Mio – 3,4 Ew/km²
  • Afrika:                                    169 Mio – 5,7 Ew/km²
  • Europa:                                  365 Mio – 37,5 Ew/km²
  • Australien & Ozeanien:     5,7 Mio – 0,64 Ew/km²
  • Polargebiete:                   0,082 Mio – – Ew/km²

Heute sieht es schon anders aus: Asien: 4302 Mio, Amerika: 958 Mio, Afrika: 1100 Mio, Europa: 740 Mio, Australien / Ozeanien: 38 Mio

Haus-Kalender 1891 Erd-Bevölkerung

Praktische Winke


Apotheken-Rundschau, Bäckerblume, Edeka-Einkaufsjournal oder kostenlose Wochenzeitungen, die uns eigentlich nur dazu verleiten wollen, unser Geld nicht woanders, sondern bei Ihnen auszugeben, sind keine Erfindung unserer Tage.

An einem Exemplar, das bereits vor 104 Jahren erschien, möchte ich euch heute kurz zeigen, wie solche Werbezeitschriften damals aussahen. Wir haben hier eine Ausgabe der Werbe-Zeitschrift der Deutschen Drogisten-Verbandes vom Oktober 1910, die noch nicht personalisiert war. Das könnt ihr am Feld in der Mitte, oberhalb der dicken Linie lesen: „Hier wird die Firma des bestellenden Verbandsmitgliedes eingedruckt“. Das Blatt wurde wahrscheinlich zu Ansichtszwecken verschickt und konnte dann in der entsprechenden Stückzahl und mit dem Aufdruck der eigenen Geschäftsadresse bestellt und an die Kunden verteilt werden. Links steht „Nr. 1“. Die „Praktischen Winke“ waren somit offenbar neu auf dem Markt.

 

Die Aufmachung unterscheidet sich von heutigen Druckwerken doch ganz enorm. Keine Bilder, ausschließlich Text, damit aber im gleichen Format wie die Tageszeitung von damals.

Mir gefällt der Untertitel „Belehrende Monatsschrift für Gesundheits= u. Schönheitspflege, Haus u. Küche, Tier= u. Blumenpflege, Landwirtschaft, Gewerbe u. Industrie“. Welcher Mann, welche Frau kann da widerstehen? „Schatz, gibst Du mir bitte den Industrieteil, ich bin mit dem Blumenpflege-Artikel durch.“

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Die ersten Fotos vom Urlaub oberhalb des Polarkreises. Die Temperaturen liegen kurz oberhalb des Gefrierpunktes. Manchmal nieselt es ein wenig, aber im Großen und Ganzen ist es sehr angenehm.

Pashupatinath – Verbrennung der Toten

Ungefähr eine Stunde braucht der Spaziergänger, um vom Stadtzentrum Kathmandus nach Pashupatinath zu gelangen. Hat man erstmal die richtige Straße gefunden, geht es irgendwie immer geradeaus. Vorbei an durchaus lustigen Schildern an einem Haus, von dem ich leider vergessen habe, wofür es dort steht,   einem hübschen, kleinen Wasserbecken. Manche Ecken sind nicht ganz so schön und […]

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